Steuerungen Ein Steuerungs-Retrofit bringt mehr als nur wirtschaftliche Vorteile
Viele Anlagen haben Standzeiten, die weit über den Angebotszeitraum einer Generation von Automatisierungssystemen hinausgehen. Ein Retrofit kann sich auch für scheinbar optimal laufende Anlagen lohnen, weil mit der aktuellen Technik unter anderem neue Standards eingehalten werden.
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Die Modernisierung einer laufenden Anlage, das Retrofitting, ist immer mit Aufwand und mit einem gewissen Risiko verbunden, was durch einen entsprechend hohen Mehrwert der neuen Lösung gerechtfertigt sein muss. Dieser Mehrwert kann sich aus einer gesteigerten Produktionskapazität oder -qualität ergeben oder dadurch, dass die Produktions- und Wartungskosten reduziert werden.
Höherer Instandhaltungsaufwand macht Retrofit lohnend
Ein sicheres Anzeichen dafür, dass sich eine Innovation für die Anlage lohnt, ist ein steigender Instandhaltungsaufwand; dies gilt insbesondere dann, wenn der Anteil an korrektiven Instandhaltungsmaßnahmen hoch ist. Zusätzlich zu direkt messbaren Größen wie Produktivität, Effizienz und Verfügbarkeit kann ein modernes Automatisierungssystem, wie beispielsweise die speicherprogrammierbaren Steuerungen Simatic S7 von Siemens, weitere technische und wirtschaftliche Vorteile bringen.
Dazu zählen die Erfüllung neuer Fertigungsstandards (zum Beispiel FDA-, Pharma- oder Safety-Standards) des globalen Marktes und ein breiteres Angebot an integrierten Funktionen – verglichen mit dem Vorgängersystem Simatic S5 (Bild 1). So beinhalten innovative Automatisierungssysteme wie im Angebot „Totally Integrated Automation“ von Siemens mit ihrer Durchgängigkeit außer allgemeinen Visualisierungsfunktionen spezielle Funktionen, die auch die Instandhaltung, die Rückverfolgung und Archivierung aller Produktionsdaten unterstützen.
Neue Steuerung ermöglicht komplexere Positionierungen
Zudem stehen Technologiefunktionen auch für komplexe Positionieraufgaben zur Verfügung. Der feinmodulare Aufbau der Simatic S7 erhöht darüber hinaus die Zukunftssicherheit des Investors, weil aufgrund der Durchgängigkeit jederzeit Peripherie-, Funktions- oder Kommunikationsmodule nachgerüstet werden können. Bei größeren Anlagen kann die Möglichkeit, die Fertigungs- oder Prozessautomatisierung über die bereits integrierten Schnittstellen einfach an ein Manufacturing Execution System (MES) oder an ein Enterprise Ressource Planning System (ERP-System) anzubinden, zu einer weiteren Prozessoptimierung führen.
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