VDMA-Einheitsblatt Einfluß von Wasser auf den Kälteprozess mit CO2 als Kältemittel
Die Fachabteilung Kälte- und Wärmepumpentechnik im VDMA hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Thermische Verfahrenstechnik, Arbeitsgruppe Wärme- und Stofftransport, der TU-Hamburg-Harburg das VDMA-Einheitsblatt 24249:2014-05 „Einfluss von Wasser auf den Kälteprozess mit CO2 als Kältemittel und die im Prozess verwendeten Werkstoffe“ verfasst.
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In CO2-Kältekreisläufen kann Wasser eingetragen werden, zum Beispiel durch Druckprüfung der Anlage, bei der Befüllung oder auch beim Betrieb über den Restfeuchtegehalt des Kältemaschinenöls. Dieses Wasser kann sich sowohl im CO2 lösen als auch sich in bestimmten Anlagenteilen sammeln und so zur Verschlechterung des Betriebsverhaltens führen. Neben den Auswirkungen auf das Betriebsverhalten können aber auch Materialunverträglichkeiten durch das feuchte Kohlenstoffdioxid auftreten.
Ziel des VDMA-Einheitsblattes ist es, über die möglichen Problematiken aufzuklären und Empfehlungen für maximale Wassergrenzkonzentrationen in CO2-Kältemittelkreisläufen zu geben. Bisherige Untersuchungen wurden nur bei einer Verdampfungstemperatur von –30 °C beziehungsweise –20 °C durchgeführt. Somit haben die in diesem VDMA-Einheitsblatt getroffenen Empfehlungen nur für diesen Betriebsbereich Gültigkeit. Für andere Betriebspunkte können diese höchstens als Orientierung dienen.
Grundlage bildet die Studie des Forschungsrats Kältetechnik e.V. „Einfluss von Wasser auf den Kälteprozess mit CO2 als Kältemittel und die im Prozess verwendeten Kältemaschinenöle und Werkstoffe“.
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