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Gehäuse werden unter anderem mit Logos, Typenbezeichnungen und Seriennummern versehen. Ein klarer und prägnanter Aufdruck soll vor unerlaubtem Nachbau schützen.
Fälschungssichere Etikette hinterlässt Muster auf der Oberfläche
Wird ein fälschungssicheres Material verwendet, hinterlässt dieses ein Schachbrett- oder Dreiecksmuster auf der Gehäuseoberfläche und im Etikettenmaterial selbst (Bild 2). Das Originaltypenschild kann dann nicht illegal kopiert werden. Alternativ kommen Dokumentenfolien zum Einsatz, die beim Abzug reißen. Ein vergleichbares Prinzip findet sich etwa bei TÜV-Prüfplaketten am Pkw.
Aufgrund des Abriebs, der durch das Scheuern einzelner Kabel und Leitungen aneinander auf engem Raum entsteht, muss die Kennzeichnung besonders beständig sein (Bild 3). Daher sollte die Markierung mit einem Schutzlaminat versehen sein. Sogenannte selbstlaminierende Etiketten, bei denen sich der Laminatstreifen direkt an das beschreibbare Feld des Etiketts anschließt, sparen Zeit.
Das Etikett muss außerdem zum Kabeldurchmesser passen. Ist der Laminatstreifen zu kurz, ist die Kennzeichnung nicht ausreichend vor Abrieb geschützt. Ist er zu lang, kann bei mehrfacher Umwicklung Schmutz und Feuchtigkeit seitlich eindringen und die Kennzeichnung schädigen.
Drucksystem ebenfalls sehr wichtig
Außer den Beschriftungsmaterialien spielt auch das Drucksystem eine Hauptrolle. Lasersysteme bieten eine hohe Flexibilität bei der Gestaltung von robusten und langlebigen Kennzeichnungen. Aufgrund ihres hohen Investitionsvolumens rentieren sie sich aber erst bei einem hohen Bedruckungsaufkommen. Tintenbasierte Systeme – wie Beschriftungsplotter – ermöglichen eine individuelle Bedruckung auch bei kleinen Mengen. Allerdings kann die Tinte der Beschriftungsstifte eintrocknen, wenn das System länger nicht arbeitet. Das verursacht Kosten und belastet die Umwelt.
Eine flexible und verlässliche Bedruckung mit hoher Verfügbarkeit des Druckers bieten die Thermotransfer-Drucksysteme von Phoenix Contact: Thermomark Roll und Thermomark Card. Mit einem beheizbaren Druckkopf werden Farbpartikel von einer Beschriftungsfolie – dem sogenannten Thermotransferband – auf das zu bedruckende Material aufgeschmolzen. Der Druck ist sofort trocken und wischfest.
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