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Elektronische Geräte deutlich und dauerhaft markieren

| Autor/ Redakteur: Kathrin Glandt / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Damit die Markierungen im Bereich der Elektronikproduktion prägnant und dauerhaft sind, muss das Beschriftungssystem schnell und flexibel sowie hochverfügbar und wirtschaftlich sein. Thermotransfer-Drucksysteme sind dazu geeignet. Vorteilhaft ist es, wenn alle notwendigen Bausteine gut aufeinander abgestimmt sind.

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Markierungslösung für die Elektronikproduktion – alle Bauteile werden mit nur einem System gekennzeichnet.
Markierungslösung für die Elektronikproduktion – alle Bauteile werden mit nur einem System gekennzeichnet.
(Bild: Phoenix Contact)

Für die Rückverfolgung elektronischer Geräte kommt es auf eine umfassende und präzise Kennzeichnung an. Denn es kann teuer werden, wenn etwa bei Qualitätsproblemen nach der Herkunft der Geräte gefahndet werden muss. Kennzeichnungssysteme helfen dabei, Ursprung und Eigenschaften einzelner Komponenten leicht zu identifizieren.

Markierungsbedarf in der Elektronikproduktion ist hoch

Welche Komponenten gilt es in der Elektronikproduktion zu kennzeichnen? Dass dort ein hoher Bedarf herrscht, wird spätestens dann klar, wenn man ein elektronisches Bauteil auseinandernimmt und die Anzahl der Markierungen zählt: Die Leiterplatte ist zur eindeutigen Rückverfolgbarkeit mit ein- oder zweidimensionalen Codes gekennzeichnet. Angeschlossene Printklemmen werden nummeriert, um deren spätere Zuordnung zu erleichtern. Gehäuse sind zumindest mit einem Typenschild zu versehen. Kabel und Leitungen werden mit selbstlaminierenden Etiketten versehen, um Abrieb am Aufdruck zu verhindern. Diese Aufteilung ist wichtig, denn jeder Bereich stellt besondere Anforderungen hinsichtlich seiner Applikations- und Umgebungsbedingungen.

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Damit sie zurückverfolgt werden können, sind Leiterplatten häufig mit Codes versehen, die Scanner lesen können (Bild 1). Dies sind – abhängig vom Informationsgehalt – simple Strichcodes oder auch zweidimensionale Codes wie der Datamatrix- oder der Quick-Response(QR)-Code. Eine gute Lesbarkeit des Aufdrucks – etwa in Form eines hochauflösenden Druckbilds – spielt dabei eine wichtige Rolle.

Wichtig ist auch die ESD-(Electrostatic-Discharge-)sichere Kennzeichnung. Wenn man ein Etikett vom Trägermaterial abzieht, kann ein elektronischer Impuls entstehen, der die empfindliche Elektronik der Leiterplatte beschädigt. Spannungsableitende Kleber verhindern dies, indem sie diese Energie aufnehmen, sodass die Bauteile auf der Leiterplatte unversehrt bleiben.

Beschriftete Printklemmen lassen sich bei der Verdrahtung leichter zuordnen

Printklemmen werden beschriftet, damit sie später bei der Verdrahtung leichter zugeordnet werden können – das spart Zeit. Meistens werden sie vom Hersteller schon vorbeschriftet – mittels Laser-, Tintenstrahl- oder Tampondruck. Darüber hinaus besteht beim Elektronikproduzenten, der die Komponenten verarbeitet, zusätzlicher Bedarf. So möchte er beispielsweise Vorab- oder Kleinserien individuell und manchmal auch spontan kennzeichnen, zum Beispiel mit TML-Selbstklebestreifen von Phoenix Contact.

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