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Mehrere Lkw mit bis zu 5 t Stahl pro Fuhre verließen Lichtenau in Richtung Baden-Baden. Die hohe Teilequalität überzeugte Friedmann: „Nach Erhalt der beidseitig sauber verarbeiteten Teile wussten wir: Die Maschine passt perfekt zu uns“, berichtet Münscher.
Entgratmaschine verschlankt die Fertigung
Die Installation der Entgratmaschine erfolgte im ersten Werk von Friedmann. Dank der schnellen Reaktionszeiten und der fachmännischen Unterstützung durch Arku nahm das Unternehmen die Maschine innerhalb von drei Monaten in Betrieb. Seit Mitte 2015 verarbeitet der Edgebreaker 4000 monatlich bis zu 350 t Bleche von 10 bis 30 mm Dicke. Dafür reichen zwei Bediener aus, die im Zweischichtbetrieb an der Anlage arbeiten. „Damit gewährleisten wir nicht nur die optimale Weiterverarbeitung bei unseren Kunden. Weil das Entgraten das Sandstrahlen erspart, verschlanken wir auch ihre Fertigungsprozesse.“
Doch auch intern weiß Münscher die Vorteile zu schätzen – schließlich kann die Anlage weit mehr als sauber entgraten und verrunden. „Mit der Maschine bearbeiten wir 25 % mehr Zuschnitte als zuvor. Wegen des hohen Durchlaufs und der freien Personalkapazitäten sind wir erstmals ins überregionale Großseriengeschäft eingestiegen. Wir beliefern jetzt auch Großunternehmen mit Einzelteilen, Baugruppen – und unserem eigenen Produkt: Kranabstützmatten.“
Die Gitterkonstruktion im Inneren leitet Traglasten von Kränen in den Boden ab und ist dank Edgebreaker Wirklichkeit geworden. „Mit dem Eigenprodukt erweitern wir unser Portfolio und sichern zugleich unsere Marktposition im Schwerlastbereich“, sagt Münscher.
Darüber hinaus hat die Anlage das Arbeitsklima verbessert: Sie sorgt für eine geringere Staubbildung und reinere Raumluft. Die höhere Kapazität der Anlage entlastet die Mitarbeiter, die nun für andere Aufgaben zur Verfügung stehen.
* Benoît Wolff ist Journalist und PR-Berater in 69115 Heidelberg
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