Windkraft

Epoxydharze ermöglichen immer größere Windkraft-Rotoren

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Ein anderes Verfahren ist die Pre-Preg-Methode, bei der die Formen mit zuvor mit Kunstharz benetzten Fasermatten ausgekleidet werden. Dafür hat Tartler eine Anlage entwickelt, mit der jeder Hersteller seine Pre-Pregs direkt und selbst fertigen kann. Aufwändige Kühl- und Lagerprozesse würden damit überflüssig. Die Anlage rolle die vorgewählten Matten ab, ziehe sie ein, tränke sie mit einer exakt dosierten Harzmatrix und stelle sie für die Weiterverarbeitung bereit.

Fügen von Rotorblatt-Halbschalen mit Epoxydharzen oder Polyurethanen

Das Fügen der beiden Rotorblatt-Halbschalen erfolgt dann mittels Kleben mit Epoxydharzen oder Polyurethanen. Wird mit Epoxies gearbeitet, bietet Tartler Anlagen vom Typ Nodopox 200 AR und Nodopox 200 M/U deren Verarbeitung an. Sie würden bis zu 12 kg Klebstoff pro Minute auf die Fügestellen bringen. Verwendet der Rotorblatt-Hersteller hingegen Polyurethane, stelle das Unternehmen eine Anlage vom Typ Tardosil 200 ARzur Verfügung, die bis zu 20 kg/min ausstößt.

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