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Drei bis vier Haltungswechsel pro Stunde
Beim Sitzen — vor allem beim Sitzen mit Rundrücken — werden Wirbelsäule und Bandscheiben etwa doppelt so hoch belastet wie beim aufrechten Stehen. Arbeitsmediziner empfehlen Bildschirmarbeitern deshalb, etwa alle 15 bis 20 min die Arbeitshaltung zu wechseln. Die Bewegung und die Belastungswechsel fördern die Durchblutung, entlasten das muskuloskeletäre System und setzen neue Energien frei. Stress wird abgebaut, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit werden signifikant gestärkt.
Durch die hohe Bildschirmfixierung am Konstruktionsarbeitsplatz werden der Sehapparat und vor allem die Augenmuskeln besonders stark beansprucht. Für ein stundenlanges Fokussieren eines einzigen Sehobjektes — des Bildschirms — im immer gleichen Sehabstand ist unsere Augenmuskulatur nämlich nicht eingerichtet. Auch für die Nackenmuskeln ist die starre Dauerfixierung des Kopfes eine enorme und einseitige Belastung. Die unangenehmen Folgen: Kopf- und Nackenschmerzen.
Mit Bildschirmschwenkarm Sehabstand spontan verändern
Abhilfe schafft hier ein von Leuwico entwickelter Bildschirmschwenkarm, der eine spontane Veränderung des Sehabstands mühelos zulässt. Mit einem Handgriff kann der Monitor beispielsweise zur Nahbetrachtung von Details 30 bis 40 cm herangezogen werden, die Augenmuskeln regulieren den Schärfepunkt neu, werden neu und anders belastet. Solche von Arbeitsmedizinern geforderten spontan wechselnden Arbeits- und Sehhaltungen macht man gar nicht oder nur höchst selten, wenn der Bildschirm auf einem Standfuß steht. Der ergodynamische Leuwico-Bildschirmhalter eignet sich auch für Multimonitor-Arbeitsplätze, bei mehr als zwei Monitoren empfiehlt sich die Anbringung an eine spezielle Monitorreling.
Die Liste der positiven gesundheitlichen Auswirkungen ergodynamischer Steh-Sitz-Arbeitsplätze ist beeindruckend. Wegen der in der Folge reduzierten Fehlzeiten bringt ein ergonomisch ausgelegter Konstruktionsarbeitsplatz dem Unternehmen auch deutliche finanzielle Vorteile.
Ergonomische Konstruktionsarbeitsplätze sind ein Gebot der Wirtschaftlichkeit
Ergonomische Konstruktionsarbeitsplätze sind also kein Luxus, sondern ein Gebot der Wirtschaftlichkeit. Die fast 30% aller allein durch Rückenleiden verursachten Fehltage bedeuten einen alarmierend hohen Kostenfaktor für jedes Unternehmen. Eine Beispielsrechnung zeigt, warum eine gesunde Arbeitsumgebung für jedes Unternehmen ein gutes Geschäft ist. Wenn nur zwei Fehltage pro Jahr vermieden werden, amortisiert sich der gegenüber einem starren Tisch um etwa 500 Euro höhere Anschaffungspreis bereits im ersten Jahr.
Auf eine Produktlebensdauer von zehn Jahren summiert sich diese Ersparnis auf etwa 6000 Euro. Das Fraunhofer-Institut stellt darüber hinaus fest, dass die Effektivität der Arbeitsleistung durch ein motivierendes und ergonomisch optimiertes Arbeitsumfeld bis zu 36% gesteigert werden kann. Ein ganzheitlich ergonomisch ausgelegter Konstruktionsarbeitsplatz bringt erheblich mehr als er kostet.
Dipl.-Ing. Bernd Leuthäusser ist Geschäftsführer der Leuwico GmbH & Co. KG in 96484 Wiesenfeld.
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