Anbieter zum Thema
Auch aus Kostensicht hat sich 2011 das Upgrade auf eine neue Version gelohnt. Etwa 25 % der individuellen Anpassungen sind mit der neuen Version in den Standard übergegangen. Damit fielen die Kosten für den Releasewechsel um einige Tausend Euro günstiger aus. Ein anderer ERP-Anbieter kam für das ostfriesische Familienunternehmen nicht infrage, denn bereits 2002 überzeugte Sage mit einer durchgängigen Prozessabdeckung. Zudem konnte Sage punkten, was Zukunfts- und Investitionssicherheit, Kundenstamm, Branchenkenntnisse und Integrationsmöglichkeiten angeht.
Einheitliche Datenbasis senkt die Fehlerquote
Insbesondere die Integrationstiefe ist bei Elektrotechnik-Experten von hoher Bedeutung. Mit der Einführung eines professionellen ERP-Systems wurden also in diesem Fall mehrere Drittlösungen angebunden.
Finanzbuchhaltung, Zeit- und Betriebsdatenerfassung sowie CAE-System stehen an allen drei Standorten in ständigem Austausch mit der ERP-Lösung. Nachdem eine Eingangsrechnung zunächst in Sage ERP b7 verbucht wurde, wird sie dank einer Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung übergeben und bearbeitet. Bei der Betriebsdaten- und Zeiterfassung erhält der Produktionsmitarbeiter einen Lohnschein, den er an einer bestimmten Maschine für einen bestimmten Fertigungsauftrag stempelt.
Über die mitlaufende Kalkulation im ERP-System lässt sich dann erkennen, wie hoch die Arbeitsstunden und die Maschinenauslastung für einen Auftrag waren. Dadurch dass alle Systeme ineinander greifen, hat Rolf Janssen eine einheitliche Datenbasis ohne Doppelpflege von Stammdaten und somit eine geringe Fehlerquote. Zudem erkennt das Unternehmen frühzeitig, ob Projekte kostspieliger werden als vorab geplant.
* Otmar Fitze, Key User im Controlling bei der Echteinführung von 2003 bis 2011 und EDV-Leiter bei der Rolf Janssen GmbH Elektromaschinen in 26603 Aurich.
(ID:39267500)