Weltpremiere auf der Motek 2017 Erste Fahrachse aus Verbundbeton

Redakteur: Andrea Gillhuber

IPR zeigt auf der Motek die erste Fahrachse aus Verbundbeton. Sie punktet vor allem in Sachen Nachhaltigkeit, außerdem wurde die Lärmbelastung deutlich reduziert.

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Fredy Doll und Thomas Kollmar, beide Geschäftsführer der IPR GmbH, sind von der neuen Verbundachse überzeugt.
Fredy Doll und Thomas Kollmar, beide Geschäftsführer der IPR GmbH, sind von der neuen Verbundachse überzeugt.
(Bild: Gillhuber)

IPR stellt in Halle 7 die erste Fahrachse aus Verbundbeton vor. Zunächst startet das Unternehmen seine neue Produktklasse mit der RC-1000, die aus hochwertigem Verbundbeton gegossen ist. Mit einer maximalen Tragkraft von 15.000 Newton und einer maximalen Momentbelastung von 22.000 Nm ist das neue Modell für viele Industrieroboter geeignet, darunter der ABB IRB2600 und IRB4600, die Modelle M20 und M710 von Fanuc, Kukas KR16, KR30 und KR60 sowie die Roboter TX2-90 und RX160 von Stäubli. Die Wiederholgenauigkeit liegt bei +/- 0,1 mm, die maximale Geschwindigkeit bei 3 m/s und die Beschleunigung bei 4 m/s².

Eine weitere Verbesserung gegenüber bestehenden Modellen ist die um 45 % geringere benötigte Aufstellfläche der Verbundbeton-Achse. Dadurch passt sie auch in kleinere Anlagenkonzepte.

Fredy Doll erklärt: "Mit der Fahrachse aus Verbundbeton begegnen wir dem Wunsch unserer Kunden nach einer ökologischen und nachhaltigen Lösung, die auch die Lärmbelastung in der Produktion erheblich reduziert." Thomas Kollmar ergänzt weitere Vorteile der Weltneuheit: "Die Achse zeichnet sich auch durch eine hohe Steifigkeit aus. Außerdem ist es uns gelungen, die Energieaufnahme bei der Herstellung gegenüber Fahrachskörpern aus Stahl oder Aluminium signifikant zu reduzieren."

IPR - Intelligente Peripherien für Roboter GmbH auf der Motek 2017: Halle 7, Stand 7120

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