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Güterzug Erster direkter Zug fährt von Rotterdam nach China

| Redakteur: Katharina Juschkat

Direktverbindung von Rotterdam nach China: Maersk, weltgrößte Containerschiff-Reederei, schickt einen Güterzug aus Rotterdam in direkter Verbindung nach China in die Provinzhauptstadt Xi'an.

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Der erste direkte Zug verlässt den Rotterdamer Hafen auf dem Weg nach Xi'an, einer Provinz in China.
Der erste direkte Zug verlässt den Rotterdamer Hafen auf dem Weg nach Xi'an, einer Provinz in China.
(Bild: Maersk/Danny Cornelissen)

Die weltgrößte Containerschiff-Reederei Maersk schickt den ersten direkten Zug von Rotterdam in die Provinz Xi'an in China. An Bord: Babymilchpulver aus Irland, das über den Shortsea-Verkehr zum Hafen von Rotterdam transportiert wurde. Von dort ging der Transport weiter auf einem 650 Meter langen Güterzug, der in direkter Verbindung nach Xi'an fährt. Xi'an ist der östliche Endpunkt der Seidenstraße.

Zwei spezielle Ganzzüge für China

Maersk wollte damit die Liefergeschwindkeit eines bestehenden Kunden verbessern. Mit dem unternehmenseigenen interkontinentalen Schienenverkehrs konnte die Durchlaufzeit der Fracht von und nach China verbessert werden.

Da der Kunde ein ausreichendes Frachtvolumen zur Verfügung stelle, konnte Maersk direkt zwei spezielle Ganzzüge nach China zusammenstellen. Der Rotterdamer Hafen eignet sich dafür als Bindeglied: Die Feeder-Schiffe aus Irland kommen am gleichen Ort an, an dem auch die Züge losfahren. Mit dem neuen Schienengüter-Verkehrdienst nach Xi'an will Maersk mehr Kunden gewinnen.

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