Rundschalttische

Es geht weg von der Konstruktion und hin zur Konfiguration

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Herr Weiss, was hat Sie bewogen, für die Führung des Familienunternehmens einen Geschäftsführer von außen zu holen?

Weiss: Als Gesellschafter und Geschäftsführer sollte man eine langfristige Perspektive für das Unternehmen haben und Wachstumschancen nutzen. Mir ist klar geworden, dass meine Zeit, die ich dem Unternehmen zur Verfügung stellen kann, eine begrenzte Ressource ist und ich irgendwo zu einem Flaschenhals werde. So stand für mich der Entschluss fest, dass eine Doppelspitze die beste Lösung ist. Es war eine Umstellung, aber wir sprechen viel miteinander und der Gedankenaustausch bringt uns zu besseren Lösungen. Dabei bleiben die Entscheidungswege kurz.

Sie kommen klassischerweise vom Rundschalttisch. Doch in den vergangenen Jahren hat Weiss das Produktspektrum deutlich ausgeweitet. Was waren die Gründe dafür?

Weiss: Der Rundschalttisch ist unsere Basis und dort haben wir unser größtes Know-how. Was daraus entstanden ist, ist eine mechatronische Gesamtkompetenz. So haben wir zum Beispiel die Vorteile des Rundschalttisches, wie schnelle Taktung und Zuverlässigkeit, auf die Transfersystemwelt übertragen. Wir bieten unseren Kunden eine funktionsfähige Basismaschine an, komplett mit Steuerung und Software. Das können wir dann noch mit einem Handling ergänzen. Somit kann der Anwender auf eine vorhandene Plattform aufsetzen, die für ihn parametrisiert ist, aber für uns Standard bedeutet. Das heißt, wir sind sehr schnell und der Kunde hat eine hohe Investitionssicherheit. In den nächsten Jahren ist es jetzt unsere Mission, diese Kompetenzen noch stärker herauszuarbeiten.

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