Rundschalttische

Es geht weg von der Konstruktion und hin zur Konfiguration

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Wie sieht sich Weiss heute – eher als Komponentenlieferant oder doch schon als Systemanbieter?

Weiss: Wir stellen Komponenten und Produkte für den Sondermaschinenbauer her, hören also immer da auf, wo die Applikation anfängt. Der Vorteil ist, dass wir eine Entwicklung ein Mal machen und sie dann für den Kunden immer wieder konfigurieren können.

Grünewald: Vielleicht kann man es auch so sagen: Wir fertigen Teilsysteme, keine Maschinen. Denn wir möchten nicht in Wettbewerb mit unseren Kunden treten. Aber für uns ist es wichtig, den Kunden zu verstehen, um ihm die Lösung anzubieten, die er braucht.

Weiss fertigt derzeit nur am Hauptsitz in Buchen. Wird dies langfristig so bleiben?

Grünewald: Ja, teilweise werden wir jedoch lokale Ressourcen brauchen, um Lieferzeiten zu reduzieren. Aber die Kernkomponenten, die Produktionskompetenz sehen wir in Buchen. Denn auf einem geringeren Qualitätslevel zu produzieren, kommt für uns überhaupt nicht in Frage.

Zum Schluss ein Blick voraus. Wie sind Ihre Erwartungen für das laufende Jahr und für 2014?

Weiss: Wir gehen der Zukunft mit Zuversicht entgegen. Für genaue Zahlen ist es zwar noch zu früh, doch rechnen wir mit einem weiterhin stabilen Wachstum im zweistelligen Bereich. Obwohl Rundschalttische nach wie vor den größten Beitrag erbringen, sind inzwischen auch die Handling- und die Linearsparte echte Umsatzträger.

* Das Interview führte Rüdiger Kroh, MM-Redakteur

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