Rundschalttische

Es geht weg von der Konstruktion und hin zur Konfiguration

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Werden weitere Niederlassungen folgen?

Grünewald: Sicher, da wird noch einiges passieren. Wir beobachten die Weltkarte sehr genau und sehen die Potenziale der Märkte.

Und welche Länder haben Sie im Visier?

Grünewald: Gerade eben haben wir unsere Marktpräsenz in Europa verstärkt. Seit dem 1. Juli ist unsere italienische Niederlassung operativ. Damit sind wir in Europa nahezu flächendeckend vertreten. In unseren strategischen Planungen liegt ein besonderes Augenmerk auf den asiatischen Märkten. Dort gibt es Weiss-Töchter in Singapur und China. Sicher haben wir in Asien in vielen weiteren Ländern Vertretungen unter Vertrag, aber klar ist auch, dass wir unsere Stellung dort mit eigenen Leuten ausbauen werden. Die Gründung der Weiss East Asia Korea vor wenigen Monaten war der nächste konsequente Schritt in diese Richtung.

Wie groß sehen Sie weltweit das Potenzial für Automatisierung?

Grünewald: Ich kann Ihnen kaum ein Produkt nennen, wo die Herstellung nicht automatisiert werden muss. Deshalb ist das Potenzial enorm, aber auch wahnsinnig schwierig abzuschätzen. Viele Unternehmen wissen noch gar nicht, dass sie potenzielle Kunden sind. Sie bauen selbst eine Rotationsachse oder eine Handhabung, ohne zu wissen, dass sie auf eine standardisierte und erprobte Komponente eines Zulieferers zurückgreifen könnten.

Wo liegen Ihrer Meinung nach die speziellen Chancen für Weiss?

Grünewald: Ich beobachte eine Grundtendenz weg von der Konstruktion und hin zur Konfiguration. Der Maschinenbauer beschäftigt sich mit der Applikation und greift dann im Komponentenbereich auf leistungsfähige Lieferanten wie Weiss zurück, die ihm fundierte Know-how-Lösungen für seine Teilsysteme beisteuern. Und dann konfiguriert er die von uns zugelieferten Teilsysteme sehr effizient zu kompletten Anlagen.

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