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Folienkunststoffe

Extrusionsfähige Polypropylen-Kunststoffe mit besonderen Eigenschaften

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Das Produktportfolio von Ultrapolymers um die drei extrusionsfähige Polypropylen-Werkstoffe Clyrell SM1608, SM1340 und EC1664 sowie Adstif HA1686 des Herstellers Basell erweitert.

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Polypropylen Adstif HA1686 mit Vorteilen in Folienherstellung und Foliengebrauch im Vergleich zu konventionellen hochkristallinen PP-Typen
Polypropylen Adstif HA1686 mit Vorteilen in Folienherstellung und Foliengebrauch im Vergleich zu konventionellen hochkristallinen PP-Typen
( Archiv: Vogel Business Media )

Das Produktportfolio von Ultrapolymers um die drei extrusionsfähige Polypropylen-Werkstoffe Clyrell SM1608, SM1340 und EC1664 sowie Adstif HA1686 des Herstellers Basell erweitert. Kennzeichnend für die Clyrell-Typen ist laut dem Kunststoff-Dostributeur die Eigenschaftskombination aus hoher Transparenz, Schlagzähigkeit und Wärmeformbeständigkeit sowie der geringen Neigung zu Weißbruch.

Das Polypropylen Adstif HA1686 ist für die Coextrusion zusammen mit EVOH-Sperrschichten optimiert. Alle vier Werkstoff-Typen haben - so der Anbieter gute organoleptische Eigenschaften und sind für den Lebensmittelkontakt geeignet.

Der Kunststoff Clyrell SM1608 ist ein Metallocen-Polyproylen mit mittlerer Viskosität. Es eigne sich sehr gut für die Herstellung von weichen, transparenten Folien mit guter Schlagzähigkeit auf Gießanlagen. Zu potenziellen Anwendungen zählt Ultrapolymers die Herstellung von Einschichtfolien und Spiegelschicht in Coextrudaten, aber auch die Verarbeitung zu Spritzgießteilen.

Beim Thermoplast Clyrell SM1340 – auch ein Metallocen-PP – wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Transparenz und guten Tieftemperatureigenschaften hervorgehoben. Der Werkstoff sei sterilisierfähig und eignee sich damit gut für semiflexible Verpackungen für gekühlte Lebensmittel. Daraus hergestellte Folien haben laut Anbieter einen vergleichsweise geringen Orientierungsgrad. Das Metallocen-Polypropylen enthalte keine Slip- und Antiblock-Additive. Das biete die Basis für das anwendungsspezifische Kunststoffmodifizierung beim Folienhersteller.

Als besonderes Merkmal des Polypropylens Clyrell EC1664 wird dessen Tieftemperaturzähigkeit angesehen. Sie lasse sich mit den Kennwerten von heterophasischen Copolymere verleichen. Außerdem habe der Werkstoff eine besonders hoher Transparenz. Aufgrund dieser Kombination lassen sich aus dem Polypropylen laut Anbieter hoch transparente Gießfolien zur Herstellung tiefgezogener Verpackungen für gekühlte und tiefgekühlte Lebensmittel herstellen. Bei diesen Anwendungen sei der Kunststoff eine Alternative zur Kombination aus Random-Copolymer und einem Schlagzähmodifikator. Mit den daraus tiefgezogenen Verpackungen ließen sich spritzgegossene, dünnwandige Behältnisse ersetzen.

Aus dem Polypropylen Adstif HA1686 – einem nukleierten, hochkristallinen Thermoplast – werden coextrudierte Tiefziehfolien hergestellt. Im Verbund mit dem Barriere-Kunststoff EVOH eignet es sich laut Ultrapolymers für Verpackungen, die den hohen Anforderungen an Hygiene und Lagerfähigkeit der Ware erfüllen müssen. Die Folienverarbeitung im Tiefziehverfahren könne bei niedrigeren Temperaturen erfolgen als bei konventionellen Vergleichstypen.

Außerdem ermöglicht der Werkstoff die Einarbeitung von EVOH-haltigem Regranulat ohne Degradation des EVOH-Anteils. In der Eingeschaftskombination aus hoher Steifigkeit und Schlagzähigkeit, hoher Dimensionsstabilität (bei hohen Temperaturen), hoher Transparenz und Barrierewirkung wird ein beachtliches Marktpotenzial für Coextrudate aus dem Polypropylen mit EVOH-Anteil gesehen: bei der Substitution von Gläsern und Dosen als Verpackungen für pasteurisierte und sterilisierte Lebensmittel.

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