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Automation Fanuc beruft Olaf Kramm in das Board of Directors für Europa

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Sein Board of Directors für Europa hat Fanuc neu formiert und erstmals drei Europäer in dieses Führungsgremium berufen. Damit wird Europa bei dem japanischen Unternehmen künftig eine noch stärkere Rolle spielen.

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Olaf Kramm zu den strategischen Veränderungen bei Fanuc Europe: „Wir können europäische Wünsche direkter und schneller als bisher in die Entwicklung einfließen lassen.“
Olaf Kramm zu den strategischen Veränderungen bei Fanuc Europe: „Wir können europäische Wünsche direkter und schneller als bisher in die Entwicklung einfließen lassen.“
(Bild: Fanuc)

Fanuc hat die europäischen Führungsgremien gestärkt und die Verantwortung für das operative Geschäft neu strukturiert. Wie das japanische Unternehmen mitteilte ziehen erstmals drei Europäer in das bereits existierende, jedoch neu formierte Board of Directors der Fanuc Europe Corporation, Echternach Luxemburg, ein. Olaf Kramm, Geschäftsführer der Fanuc Deutschland GmbH, Ralf Zeisberger, CFO bei Fanuc Europe, und Chris Sumner, in Echternach verantwortlich für das europäische Servicegeschäft und nun auch für die osteuropäischen Niederlassungen, würden im zwölfköpfigen Board of Directors den Einfluss Europas stärken.

Europäische Kunden sollen profitieren

Dabei wurde mit Olaf Kramm erstmals eine gleichzeitig im operativen Vertriebsgeschäft aktive Führungskraft in dieses Gremium berufen. „In erster Linie profitieren unsere europäischen Kunden von der neuen Gewichtung”, erklärt Kramm. „Wir können direkter und schneller als bisher europäische Wünsche in die Entwicklung einfließen lassen.“

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Eine weitere strukturelle Optimierung sei die Ernennung der drei europäischen Board-Mitglieder sowie von vier weiteren Vertretern europäischer Fanuc-Gesellschaften zu Vizepräsidenten zum. Sie sollen Europapräsident Olaf C. Gehrels entlasten. An die strategischen Veränderungen knüpft Fanuc hohe Erwartungen, denn das Unternehmen will über dem durchschnittlichen Marktwachstum zulegen.

Fanuc Deutschland investiert in Neuhausen

Die Stärkung der europäischen Position geht einher mit dem Ausbau des Standortes Neuhausen. Dort investiert Fanuc über 20 Mio. Euro für den Bau der Fanuc-Akademie mit 22 Schulungsräumen und 67 eigenen Hotelzimmern. In der Akademie würden 4000 Schulungsteilnehmer pro Jahr erwartet.

Zudem erweitert die deutsche Gesellschaft den Ausstellungsbereich auf rund 1200 m2. Das neue Technikzentrum wird auf einer Fläche von 1000 m2 umfassende Möglichkeiten für Machbarkeitsstudien haben, heißt es weiter. Systempartner und deren Kunden könnten dann live und annähernd unter Produktionsbedingungen testen und sogar ihre eigenen Zellen aufbauen. MM

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