Erwin Halder Federnde Druckstücke mit abrollender Kugel minimieren den Abrieb am Gegenstück
Federnde Druckstücke fixieren, positionieren, sichern und arretieren bewegliche Teile, sie werden zur Feinjustierung und in enorm vielen Fällen als An- und Abdrückelemente verwendet, wenn Bauteile schnell ein- und ausgebaut oder arretiert werden müssen.
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Um den Verschleiß an den zu fixierenden Teilen zu minimieren, hat die Erwin Halder KG aus Achstetten-Bronnen eine Druckstückvariante mit einer abrollenden Kugel entwickelt, die dem Unternehmen zufolge besonders für Branchen wie etwa die Medizintechnik geeignet ist, in denen es auf große Reinheit ankommt und Abrieb nicht toleriert wird. Aber auch beim Arretieren von Bauteilen aus weicheren Werkstoffen wie etwa Aluminium müsse oft auf minimalen Verschleiß geachtet werden, heißt es in einer Mitteilung des Herstellers.
Die Druckstücke bestehen – wie alle federnden Druckstücke – aus einer Hülse sowie einer innenliegenden Feder und Kugel. Besonders hervorgehoben wird an ihnen die spezielle Lagerung der Kugel, die das Abrollen ermöglicht und dabei den Verschleiß am Gegenstück minimiert. Das Abrollen soll sich darüber hinaus auch positiv auf das haptische und auf das akustische Rastverhalten auswirken. In der Regel besteht die Hülse aus brüniertem Automatenstahl oder rostfreiem Stahl (1.4305), die Feder aus rostfreiem Stahl und die Kugel aus gehärtetem Kugellagerstahl oder gehärtetem rostfreien Stahl. Die Lagerung besteht aus Kunststoff und hat dadurch eine isolierende Wirkung. Dadurch sind die Druckstücke in einem Temperaturbereich von –30 bis 90 °C einsetzbar.
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