Enttäuschte Branche

Die additive Fertigung braucht auch dringend staatliche Förderungen!

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Das sagen AM-Experten zur mangelnden Förderung

„Wir hatten mit dem neuen Koalitionsvertrag die Hoffnung verbunden, dass die additive Fertigung systematisch – sowohl kurzfristig als auch mittelfristig – unterstützt wird, um im globalen Wettbewerb in der Führungsgruppe bleiben zu können“, erklärt etwa Prof. Christian Seidel von der Hochschule München University of Applied Sciences und von Wohlers Associates. Die Folgen für den 3D-Druck-Sektor in Deutschland sind deshalb für Seidel nicht absehbar. Er merkt an: „Angesichts dessen, dass andere Länder das Vorankommen in der additiven Fertigung mit hohen Beträgen schon fördern, ist es in Deutschland nun dringend geboten, die eigene Strategie zu aktualisieren und gemeinsam zwischen Politik und Wirtschaft umzusetzen!“ Ein einfaches „Weiter so“ könne Deutschland in dem Bereich ins Mittelmaß abstürzen lassen. Ähnliche Bedenken äußert auch Markus Heering, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im VDMA. Er sieht die aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklung in Deutschland rund um neue Produktionstechnologien, insbesondere Additive Manufacturing kritisch. „Für den heimischen Maschinen- und Anlagenbau sind Innovationen aus der Industrie und der Forschung auch mit leistungsfähigen Möglichkeiten aus dem 3D-Druck aber enorm wichtig“, betont Heering. Das ist faktisch ein Schlüssel zur Entwicklung von Technologieführerschaft, was schließlich die technologischen Souveränität des Standortes Deutschland sichern kann. Deshalb fordert auch Heering ein starkes Engagement für die additive Fertigung von der Politik.

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