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Arbeiten mit jeweils acht Turbinen in beiden Richtungen möglich
Aufgeraut und gesäubert werden die Stahlkonstruktionen im Schleuderradverfahren, die dazu die Strahlkammer mit einer Geschwindigkeit von 0,2 bis 1,5 m/min durchlaufen. Dort befinden sich 16 Strahlturbinen mit jeweils 18,5 kW Antriebsleistung und Vorbeschleunigung des Strahlmittels, die über ein Zuteilrad erfolgt. Über eine Zuteilhülse wird der Strahlbereich von außen eingestellt.
Reinheitsgrad B Sa 2,5 wird angestrebt
Grundsätzlich sind die Turbinen, die von direkt angeflanschten Drehstrommotoren (Schutzart IP54) angetrieben werden, in der Strahlkammer an beiden Wänden schräg installiert. So besteht die Möglichkeit, in beiden Durchlaufrichtungen mit jeweils acht Turbinen zu arbeiten.
Ziel ist der Reinheitsgrad B Sa 2,5. Voraussetzungen dafür sind laut Wilbert ein richtig eingestellter Prozess und hochwertiges Strahlmittel. Außerdem müssen die zu bearbeitenden Stahlkonstruktionen trocken, fett-, öl- und emulsionsfrei sein. Schon ein Auftreten von Klebzunder könne die Strahlleistung beeinträchtigen.
Insgesamt ist die Kapazität bei Wilbert zum Bau von bis zu 50 Turmkranen im Jahr ausgelegt. Davon wird etwa die Hälfte vermietet und der Rest verkauft. Um bei dieser Anzahl eine hohe Anlagenverfügbarkeit zu erreichen, besteht die Strahlkammer aus dem Manganhartstahl X 120 Mn 12 – wie die zusätzlichen auswechselbaren Verschleißplatten im direkten Strahlbereich und die Labyrinthe der drei Deckenschlitze. Die Maschinentür am Einlauf ist aus Stahlblech gefertigt und mit Gummielementen ausgekleidet.
Öffnen und Schließen der Tür erfolgt manuell
Das Öffnen und Schließen der Tür erfolgt manuell. Das sei sinnvoll aufgrund der sehr unterschiedlichen Konstruktionen, die in der Anlage bearbeitet würden. Dabei verweist Wilbert auf einen Turmkran, der zurzeit gebaut und später am Einsatzort mit bis zu 905 m Hakenhöhe der größte dieser Bauart sein wird – ausgelegt für eine Maximallast von 32 t. In vielen Fällen liegt die maximale Hakenhöhe dieser Krane laut Wilbert im Bereich von etwa 200 m.
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