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Oberflächenbehandlung

Fehlerfreies Strahlen – Basis für hochwertige Pulverbeschichtung

23.09.2010 | Autor / Redakteur: Josef Kraus / Josef-Martin Kraus

Bild 1: Vor der Pulverlackbeschichtung werden die Stahlkonstruktionen für Turmkrane gestrahlt. Für den Transport per Hängebahnsystem wurden schmale Aufnahmegestelle konzipiert. Bild: Wilbert/Agtos
Bild 1: Vor der Pulverlackbeschichtung werden die Stahlkonstruktionen für Turmkrane gestrahlt. Für den Transport per Hängebahnsystem wurden schmale Aufnahmegestelle konzipiert. Bild: Wilbert/Agtos

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Voraussetzung für hochwertige Pulverlackschichten auf geschweißten Stahlkonstruktionen ist ein fehlerfreier Strahlprozess aus automatischem Schleuderrad- und manuellem Druckluftstrahlen. Das ermöglicht hohe Schichthaftung und damit langlebigen Schutz bei Stahloberflächen großer Turmkrane.

Als die Wilbert Turmkrane GmbH nicht nur als Kranvermieter, sondern auch als Kranbauer am Markt auftrat, musste das Produkt etwas Besonderes sein. Damit das gelang, setzte man von Beginn an auf einen hohen Eigenfertigungsanteil. Das Ergebnis spiegelt sich in den obendrehenden Turmkranen der Serie WT e.tronic wider.

Sie werden heute als Laufkatz- oder Wippkrane zum Heben schwerer Lasten in extreme Höhen ausgelegt. Ausgangsmaterialien für die mechanischen Komponenten sind Bleche, Rohre und Profile. Sie werden auf dem 120 000 m² großen Gelände in Waldlaubersheim zugeschnitten, gebohrt und zu Stahlkonstruktionen verschweißt. Danach kommen die Konstruktionen in die Oberflächenbehandlung, die seit Kurzem die Prozesskette in Richtung Endmontage bei Wilbert schließt (Bild 1).

6,5 Mio. Euro in ein Oberflächenbehandlungszentrum investiert

Dazu wurden 6,5 Mio. Euro in ein Oberflächenbehandlungszentrum investiert. Es beinhaltet die Prozesse Strahlen und Pulverlackierung. Fördertechnisch sind die Prozesse über Hängebahnen miteinander verbunden, die vor den parallel zueinander aufgestellten Anlagen zum mechanischen Strahlen, Beschichten und Einbrennen des Pulverlacks ein großflächiges Rangieren der bis zu 14 m langen, 2,5 m breiten und 3 m hohen Stahlkonstruktionen ermöglichen. Von der Schweißerei werden die Komponenten auf einem Quertransportwagen angeliefert.

Zunächst ging der Transport an Lohnstrahler und -beschichter, was aufgrund der großen Abmessungen der Stahlkonstruktionen üblicherweise einen hohen logistischen Aufwand erforderlich machte. So mussten die An- und Rückfahrten meist als Schwertransporte mit Überbreiten organisiert und angemeldet werden. Das ist teuer. Seitdem Wilbert selbst die Konstruktionen strahlt und lackiert, werden enorme Transportkosten eingespart.

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