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Prozesssicherheit

Fehlerhafte Schraubverbindungen vermeiden

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Ablaufsteuerung integriert Leistungselektronik

Zum Betrieb der Schrauber gehört eine Ablaufsteuerung AST mit integrierter Leistungselektronik. In der Ablaufsteuerung sind die üblichen Schraubverfahren als fertige Grundprogramme hinterlegt. Zu den verfügbaren Schraubverfahren gehören unter anderem das Verschrauben/Lösen auf Drehmoment, Drehwinkel oder ein externes Stoppsignal.

Innerhalb des Leistungsbereichs des jeweiligen Schraubers lassen sich Drehmomente, Drehwinkel, Drehzahlen, Wartezeiten und Drehrichtung individuell an die Verschraubungsaufgabe anpassen. Die Parameter können per Webbrowser oder Touchscreen skaliert werden.

Abläufe in einem Schritt realisieren

Durch Kombination verschiedener Schraubverfahren mit flexiblen Anzugsparametern könnten mehrstufige Abläufe schnell zusammengestellt und somit in einem Montageakt realisiert werden. Auf diese Weise lassen sich laut Deprag bis zu 120 Schraubprogramme programmieren. Die Ablaufsteuerung AST zeichnet die Verschraubungsergebnisse der letzten sieben Produktionstage auf.

Verschiedene Steuerungen für verschiedene Schrauber

Der EC-Servo-Schrauber 311 mit AST-40.
Der EC-Servo-Schrauber 311 mit AST-40.
(Bild: Deprag)

Zum Betrieb des Handschraubers wird die Ablaufsteuerung AST-5-S benötigt. Aufgrund ihrer geringen Baugröße sei die Steuerung besonders für Handarbeitsplätze mit begrenztem Platzangebot geeignet.

Der Einbauschrauber wird zusammen mit der Ablaufsteuerung AST-40 eingesetzt. Wird kein Touch-Display benötigt, weil etwa die Steuerung in einen Schaltschrank eingebaut wird, kommt die AST-i-40 zum Einsatz. Das dafür notwendige Softwaremodul lasse sich einfach in die übergeordnete Anlagensteuerung integrieren.

Daten erfassen und grafisch darstellen

Die Inbetriebnahme des Systems erfolge in wenigen Schritten. Alle dafür benötigten Funktionen würden in der Weboberfläche und auf dem Touchscreen zur Verfügung gestellt, sodass keine weitere Software installiert werden müsse. Umfassende Software-Zusatzmodule ermöglichten die Datenerfassung und grafische Darstellung für statistische Auswertungen und Schraubfallanalysen.

Neues Anzugsverfahren entwickelt

Variierende Eindrehmomente, zum Beispiel bei Direktverschraubungen in Kunststoff oder Metall, resultieren in schwankenden Vorspannkräften. Als neues Schraubverfahren für EC-Servo-Schrauber in Verbindung mit der Ablaufsteuerung AST-40 wurde daher das Anzugsverfahren Deprag-Clamp-Force-Control (CFC) entwickelt: Auf Basis der Kopfauflageerkennung erfolgt der Endanzug auf Differenzmoment oder Drehwinkel. Dies führe zu einer deutlich besseren Konstanz der Vorspannkraft im Vergleich zu einem rein drehmomentgesteuerten Anzugsverfahren.

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