Rüstzeiten Fertigungsdaten-Manager MR-CM macht CNC-Maschinen produktiver

Redakteur: Jürgen Schreier

Informationen in Papierform weiterleiten, Daten manuell eingeben – durch die konventionelle Organisation der NC-Fertigung verschenken Zerspaner bei nur einem Rüstvorgang täglich mindestens 50000 Euro pro CNC-Maschine im Jahr. Denn diese Kosten lassen sich durch den Einsatz des intelligenten Fertigungsmanagers MR-CM der Reinhausen CAM einsparen.

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Zugleich erhöht sich nach Herstellerangaben die Prozesssicherheit. Für die rasche und sichere Postprozessor-Programmierung stellt der Geschäftsbereich der Maschinenfabrik Reinhausen mit dem MR-PP ein ebenfalls praxiserprobtes Entwicklungswerkzeug in Virtual Basic. NET zur Verfügung. Beide Produkte präsentiert das Unternehmen vom 28. September bis 2. Oktober auf der AMB 2010 in Stuttgart.

MR-CM für Windows-Server zertifiziert und rollenbasiert

Der intelligente Datenmanager MR-CM der Reinhausen CAM ist für Windows-Server zertifiziert und rollenbasiert. Die Software wird als Webserver in die Fertigung integriert und sämtliche vorhandenen wie zukünftigen CNC-Maschinen direkt angebunden. Der MR-Manager wird so zur zentralen Daten- und Informationsdrehscheibe, mit der die Steuerungen aller am Fertigungsprozess beteiligten Systeme per bordeigenem Browser direkt online und in Echtzeit kommunizieren.

Dadurch entfällt der bei einer konventionell organisierten NC-Fertigung erforderliche Aufwand für den Datentransport und die manuelle Dateneingabe – und damit die Gefahr von durch Fehleingaben ausgelösten, kostspieligen Kollisionen.

Vorteile bietet der MR-CM auch im Vergleich mit herkömmlichen Fertigungsdaten-Managern. Denn bei diesen Systemen müssen die Daten ebenfalls größtenteils manuell und damit zeitintensiv in eine Shopfloor-Datenbank eingegeben werden. Einerseits besteht auch hier das Risiko von Fehleingaben und „Vertippern“, andererseits stehen die Daten nicht in Echtzeit zur Verfügung.

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