Flexible Montage

Flexibles fahrerloses Transportsystem macht den Roboter mobil

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Das fahrerlose Transportsystem bringt dabei Werkstücke von einer Montagestation zur nächsten. Die Bauteile sind dazu auf einem Werkstückträger fixiert, auf dem sie während des gesamten Arbeitsprozesses bleiben. Die optisch geführten Fahrzeuge in C-Form fahren dann mit ihrer offenen Seite an die Zielstation. Dort werden die schwimmend gelagerten Werkstückträger durch einen höhenverstellbaren Auslegertisch leicht angehoben und genau zentriert, während das Fahrzeug kraftfrei bleibt.

Der Roboter auf Rädern

Als konsequente Weiterentwicklung zielt das Logistic System auf den innerbetrieblichen Materialtransport, indem die Logistikfahrzeuge Werkstücke von einem Abholplatz zu den einzelnen Montagestationen transportieren. Die Werkstücke werden dort in Boxen, den sogenannten KLT transportiert und vom Logistikfahrzeug automatisch abgeholt und zum jeweiligen Abladeplatz gebracht. Mit einem Greifer lassen sich die abgearbeiteten KLT im Fahrzeuginnern stapeln, um anschließend gesammelt an der Station abgestellt werden zu können.

Als jüngstes und zugleich faszinierendstes Mitglied der Contrax-Familie präsentiert sich das Robot System, bei dem ein LR Mate 200iC/5L von Fanuc auf der Basisplattform des Bär-FTS montiert ist und zum Transport von Behältern und Werkstücken eingesetzt werden kann.

Ausschlaggebend für die Entscheidung von Bär Maschinenbau für den Einsatz eines Fanuc-Roboters war vor allem das integrierte Bilderkennungs- und -verarbeitungssystem iR-Vision. Mit Hilfe dieses Systems positioniert sich der Roboter über einen Referenzwürfel und ermittelt über die integrierte Bildverarbeitung seine Position mit einer Genauigkeit von ± 0,2 mm in allen Raumachsen. Eine weitere Stärke des Roboters liegt in der hohen Reichweite von immerhin 892 mm und damit einen enorm großen Aktionsradius.

Kompakte Steuerung leicht in das System integrierbar

Einen weiteren Pluspunkt konnte der LR-Mate-200iC-Roboter dank der kompakten R-30iA Mate-Steuerung sammeln, die aufgrund der geringen Größenverhältnisse problemlos in das System integriert werden konnte. Die Stromversorgung des Roboters erfolgt dabei über den Ladekontakt des fahrerlosen Transportsystems.

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