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Die Einsatzmöglichkeiten des Roboters umfassen die Be- und Entladung von Maschinen, das Einlegen oder Entnehmen von Bauteilen an Montagestationen oder Fügeprozessen, das Beschicken von Montagelinien und das Kommissionieren. Ein großes Potenzial sieht man bei Bär in der Kommissionierung von Montagekits im Supermarkt. Der Roboter stellt ganze Setkörbe zusammen und bringt diese mit dem FTS an die Station, die den Bedarf gemeldet hat.
Preisneutralität zu starren Förderbändern war wichtiges Entwicklungsziel
Der größte Nutzen der fahrerlosen Transportsysteme liegt in der Flexibilität hinsichtlich nicht planbarer Veränderungen innerhalb der Fertigung. So können die optisch geführten fahrerlosen Transportsysteme den Weg innerhalb einer Infrastruktur selbständig wählen. Jedes FTS orientiert sich anhand einer Fahrwegmatrix, die in Abhängigkeit vom zu bearbeitenden Produkt erstellt wurde.
RFID-Chips dienen der Orientierung
Zur Ermittlung, an welchem Ort sich das FTS befindet, werden an definierten Stellen RFID-Chips zur Orientierung gesetzt. Somit beinhaltet das System neben der übergeordneten zentralen Steuerung, die den Bedarf einer Station an das FTS meldet, die dezentrale Steuerung der Transportfahrzeuge, die folglich ihren Weg flexibel wählen können. Zur Realisierung der optischen Spur wird lediglich ein haushaltsübliches Klebeband in schwarz oder weiß benötigt. Entsprechend flexibel und schnell ist eine Streckenänderung umgesetzt.
Bei all den Möglichkeiten, die das System bietet, spielt natürlich die Frage nach dem Preis eine Rolle. Dabei ist für Bär wichtig, ein System anzubieten, das sich zu starren Systemen, wie Förderbändern, preisneutral verhält, aber den Zusatznutzen der Wandelbarkeit beinhaltet. Hinzu kommt, dass die Contrax-Systeme allesamt erweiterbar, reduzierbar, vernetzbar, integrationsfähig und deintegrationsfähig sind.
Klaus Wagner ist Geschäftsführer der Fanuc Robotics Deutschland GmbH in 73765 Neuhausen.
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