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Außer dem Vorteil, ein flexibles Fertigungssystem mit einer sehr überschaubaren Anzahl an Palettenvorrichtungen für die Großserienfertigung einsetzen zu können, bieten solche Systeme noch weitere überzeugende Argumente.
Transfermaschinen sind in der Fertigung nicht so flexibel
Üblicherweise werden in der Großserienfertigung Anlagen wie Transfermaschinen genutzt. Hinsichtlich der Fertigungsflexibilität bieten derartige Maschinen nur wenig oder gar keinen Spielraum. Mit einem FFS lässt sich jedoch auch eine Anlage für eine Mischproduktion realisieren, so dass in nur einem System sowohl kleine als auch große Serien parallel ohne Umrüsten produziert werden können. Mischproduktion bedeutet daher, bei wechselnden Auftragssituationen eine hohe Auslastung der Spindeln zu erzielen, weil die eigentliche Umrüstzeit für die Produktion genutzt wird.
Zusätzliche Kosten lassen sich durch Einsatz eines FFS vermeiden
Mit dem Einsatz eines flexiblen Fertigungssystems als Mischsystem lassen sich demnach unnötige zusätzliche Kosten durch Umrüstzeiten vermeiden und gleichzeitig eine volle Auslastung der Spindeln gewährleisten. Voraussetzung dafür sind für das automatische Beladen geeignete Palettenvorrichtungen, die den mannlosen Einsatz von Maschinen auch in der Nacht und an Wochenenden ermöglichen. Wenige Serienteile lassen sich dann in den Tagesschichten von den Maschinenbedienern beladen, wobei zusätzliche Zeitersparnisse erzielt werden können, indem der Bediener nur wenige und damit im Prinzip immer die gleichen Vorrichtungen belädt. Gibt es demnach Abweichungen in der Produktionsmenge, kann mit einem FFS (Bild 1) als Mischsystem darauf wesentlich schneller und flexibler reagiert werden als mit Transfermaschinen.
Automatisches Be- und Entladen setzt effizienten Materialfluss voraus
Das automatische Be- und Entladen mit angebundenem flexiblem Fertigungssystem (FFS) oder auch bei Einzelmaschinen setzt einen entsprechend effektiven Materialfluss am Beladeplatz voraus. Dafür eignen sich ausgereifte FFS mit verschiedensten Materialfunktionen. In einem derartigen System können Materialien gespeichert oder gelagert werden, die dann über die Auftragssteuerung rechtzeitig zur Beladestelle gelangen. Fertige Werkstücke lassen sich auf weitere Materialpaletten abführen (Bild 2). Selbst wenn einmal ein Umrüsten der Vorrichtungen notwendig ist, lassen sich die Wechselteile für die Vorrichtungen im FFS speichern.
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