Flurförderzeuge Flexibles Ladesystem für Flurförderzeuge löst Batterieräume ab

Bei Posi-Charge handelt es sich um ein intelligentes Batterieladesystem, das dezentral im Unternehmen installiert wird und von allen Flurförderzeugen des Unternehmens örtlich und zeitlich

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Bei Posi-Charge handelt es sich um ein intelligentes Batterieladesystem, das dezentral im Unternehmen installiert wird und von allen Flurförderzeugen des Unternehmens örtlich und zeitlich flexibel angefahren werden kann. Posi-Charge wird wegen seiner Flexibilität und der Erhöhung der Produktivität inzwischen vielfach eingesetzt. So haben bereits jetzt weltweite Top-Unternehmen wie Coca-Cola, Daimler-Chrysler, DHL, Nestlé oder Toyota erfolgreich umgerüstet und vertrauen seit Jahren auf das neue System.

Es ist ein Batterieladesystem, das an verschiedenen Orten eines Unternehmens installiert wird und dort sofort nutzbar ist; zentrale Batterieladeräume werden also nicht mehr benötigt. Der Mitarbeiter fährt mit seinem Flurförderzeug an die nächstgelegene Batterieladestation und stellt die elektrische Verbindung zwischen Batterie und Ladesystem her.

Schnellladung macht Batterie der Flurförderzeuge schnell wieder einsatzfähig

Eine Schnellladung sorgt dafür, dass die Batterie in kürzester Zeit wieder einsatzfähig ist. Durch einen BMID (Battery Monitor and Identifier) werden die Temperatur und die Spannung der Batterie gemessen, damit diese nicht überhitzt oder überladen wird. Es hat sich gezeigt, dass die Unternehmen, die das intelligente Batterieladesystem bereits im Einsatz haben, das Anlagevermögen, ihre Lohnkosten sowie die monatlichen Betriebskosten reduzieren konnten. Die frei gewordenen Mittel wurden in die Produktion, in die Anschaffung von Rohstoffen und in Mitarbeiter investiert.

Durch den Wegfall der Batterieladeräume ermöglichen die intelligenten Batterieladesysteme dem Unternehmen eine Kostenersparnis von bis zu 70%. Aufgrund der niedrigeren Fixkosten besteht die Möglichkeit, innerhalb von eineinhalb Jahren den Break-even-Point zu erreichen und nach weniger als drei Jahren einen Return-on-Investment zu erwirtschaften. Aero-Vironment geht deshalb davon aus, dass Posi-Charge die Kunden auf dem europäischen Markt genauso überzeugen wird wie in Amerika, wo bisher schon über 150 Unternehmen mit dem neuen Batterieladesystem ausgestattet wurden.

Effizientere Flächennutzung schafft Kostenvorteile

Innerhalb eines Werks nehmen Batterieladeräume mit der korrespondierenden Logistik viel Platz in Anspruch, denn sicherheitsbedingte Spezialbelüftungen, Kräne für das Umladen der Batterien und nicht zuletzt der Lagerraum für die abkühlenden und ladenden Batterien benötigen viel Platz. Wertvolle, sonst für die Produktion nutzbare Flächen eines Unternehmens werden für die Logistik verwendet und kosten unnötig Geld.

Als sehr wirtschaftlich konstruiertes Batterieladesystem unterstützt Posi-Charge die effizientere Nutzung dieser Flächen, indem es in den Produktionsablauf integriert wird. Lagerräume sind also nicht mehr notwendig.

In der Folge können zum Beispiel die ehemaligen Batterieräume in Produktionsflächen umgewandelt werden, was im Untenehmen mehr Platz für die Produktion schafft und es somit wirtschaftlicher arbeiten lässt.

Produktivitätssteigerungen durch Zeitersparnis

Das herkömmliche Prozedere des Batterieaufladevorgangs eines Flurförderzeuges sieht vor, dass der Fahrer zu einem zentralen Batterieraum fährt, um die leere Batterie gegen eine neu aufgeladene austauschen zu lassen. Dies führt zu erhöhtem Werksverkehr und erzeugt für die Fahrer Wartezeiten, die nicht effektiv genutzt werden können.

Der Vorteil bei den dezentralen Ladestationen (Bild 1) ist, dass die Fahrer Pausen und Schichtwechsel zum Laden der Batterie nutzen können und so die Arbeitszeit durch den Batteriewechsel beziehungsweise das Batterieladen nicht beeinträchtigt wird. Dies führt dazu, dass die Produktivität der einzelnen Fahrer deutlich erhöht wird und auch die Fahrzeuglaufzeit zu nahezu 100% dem Produktionstag zukommt.

Batterieraum für Flurförderzeuge sehr teuer

Batterieräume sind in der Instandhaltung sehr kostenintensiv, das Unternehmen verfügt durch die genutzten Räumlichkeiten und das dazugehörige Equipment daher über viel gebundenes Kapital. Für den Wechsel einer Batterie benötigt man zum Beispiel eine Zusatzausrüstung wie einen Wechselkran, einen Mitarbeiter, der die Logistik und Wartung verantwortet und abwickelt sowie teure Zweit- und Drittbatterien für die Fahrzeuge. Üblicherweise werden für den normalen Schichtplan bisher drei Batterien pro Fahrzeug benötigt, da jede Batterie nach dem Laden zirka acht Stunden auskühlen muss, bevor sie wieder geladen und ausgetauscht werden kann.

Weil bei Posi-Charge nur noch eine Batterie pro Fahrzeug benötigt wird, reduzieren sich folglich die Batterieanschaffungskosten, aber auch die Wartungskosten. Das intelligente Wärmemanagement gewährleistet auch bei laufendem Einsatz eine reibungslose Nutzung und verhindert so selbst während eines Dreischichtbetriebs eine Überhitzung der Batterie.

Außer dem Batterieraum inklusive Equipment fallen auch die kostenintensiven Wartungen und Sicherheitskontrollen der herkömmlichen Batterieanlage weg. Die freigewordenen Flächen können effektiv in den Produktionsablauf eingebunden werden (Bild 2) und erhöhen so die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens.

Sicherheit und Umwelt profitieren von Posi-Charge

Wegen der Explosionsgefahr, die durch das Austreten von giftigen Gasen und Flüssigkeiten entstehen kann, müssen Batterieräume nach extremen Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet werden. Diese Sicherheitsausstattung ist sehr kostspielig und muss zum Schutz der Mitarbeiter, des Gebäudes und der Umwelt regelmäßig von Fachleuten kontrolliert und überprüft werden.

Diesem Risiko wird durch das Batterieladesystem Posi-Charge entgegengewirkt. Durch die optimale Energienutzung reduziert sich die Umweltbelastung. Auf jeder Batterie ist ein BMID installiert, der die Temperatur, die Batteriespannung sowie den Ladezustand der Batterie überwacht. Diese Informationen werden an das intelligente Batterieladesystem übermittelt, das entsprechende Batterielade-Algorithmen in Echtzeit anpasst. Dies hat wiederum zur Folge, dass die Batterie nicht überlädt, nicht ausgast und keine giftigen Dämpfe austreten lässt.

Konventionelle Geräte halten die Spannung bis zur Überlade-/Ausgastemperatur und reduzieren den Strom nicht automatisch ausreichend, um eine Überladung zu verhindern. Weil das neue Batterieladesystem von Aero-Vironment nur eine Batterie pro Fahrzeug benötigt, entsteht weniger Sondermüll und die Umweltbelastung reduziert sich.MM

Stefan Goldberg ist European Sales Director bei Aero-Vironment Inc. in 80687 München

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