Jungheinrich Flurförderzeug-Hersteller setzt neuen Gebrauchtgerätestandard

Redakteur: Volker Unruh

Dresden (vu) – Als Reaktion auf die sich verändernden europäischen Absatzmärkte für Flurförderzeuge hat die Hamburger Jungheinrich AG zum 1. Januar 2008 die zweite Ausbaustufe des zentralen Aufarbeitungswerks für gebrauchte Gabelstapler in Klipphausen bei Dresden in Betrieb genommen.

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Weil heute etwa jeder dritte Stapler geleast oder gemietet werde, erläutert Ronald Ohlrogge, Leiter Miete, Gebrauchtgeräte und Werkstätten bei Jungheinrich, sei die Anzahl an Flurförderzeugen, die nach dem Auslauf von Finanzierungsverträgen zurückgegeben werden, stark gestiegen.

Durch die mit dem Ausbau des Dresdener Werkes verbundene Neustrukturierung des Gebrauchtgerätegeschäfts will das Unternehmen laut Ohlrogge „die Fremdvergabe von Aufarbeitungsverträgen vermeiden und die eigenen Werkstätten in unseren Vertriebsorganisationen entlasten“.

Besserer Überblick über gebrauchte Gabelstapler

Zudem sei durch das zentrale Aufarbeitungswerk die Transparenz des Gebrauchtfahrzeugbestands erheblich höher geworden. Selbst wenn ein Kunde mehrere Gebrauchtgeräte eines Typs benötige, bekomme er diese nun aus einer Hand und in einer einheitlich hohen Qualität.

Die Gebrauchtgeräte werden den Angaben zufolge in flexibler Linienfertigung aufgearbeitet. Dabei werden sie in ihre einzelnen Baugruppen zerlegt, die instandgesetzt oder ausgetauscht werden. Wiederaufgebaut und lackiert, werden die Stapler technisch und optisch neuwertig in die unternehmenseigenen Mietflotten integriert oder mit einem 30- bis 40-prozentigen Preisvorteil im Vergleich zu Neufahrzeugen auf dem Markt für Gebrauchtgeräte angeboten.

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