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Auch die neue Steuerungsgeneration Mapps IV von Mori Seiki bietet, modellabhängig, ein integriertes CAM-Modul von Esprit. Mit dieser Steuerung ausgerüstet ist unter anderem das neue Fräs-Drehzentrum NT 1000 mit einem Stangendurchlass von 52 mm für die Komplettbearbeitung von komplexen Werkstücken mit einem Drehdurchmesser von 370 mm und einer Länge von 400 mm. Die B-Achse wird spielfrei mit einem Direktmotor angetrieben und die Oktagonal-Ram-Konstruktion sorgt für eine extreme Steifigkeit in der Y-Achse, erläutert Mori Seiki.
Konstruktion sorgt für thermische Stabilität der Hauptspindel
Durch konstruktive Maßnahmen befindet sich die Hauptspindel thermisch stabil im Zentrum. Ein hochgenaues, sensibel reagierendes Ölkühlsystem für die Dreh- und für die Frässpindel minimieren thermische Verschiebungen. Mit diesen Merkmalen steht die NT 1000 nach Auffassung von Mori Seiki für die hochpräzise Bearbeitung von kleinen, komplexen Werkstücken.
Dem allgemeinen Markttrend nach zunehmend größeren Bauteilen folgend, stellt sich auch die Union Werkzeugmaschinen GmbH in Chemnitz auf die Bearbeitung solcher Teile ein und entwickelt derzeit das erste Fahrständer-Bearbeitungszentrum der Baureihe PR 200/250 mit einer Antriebsleistung von 130 kW und einem Drehmoment bis 17 000 Nm, das Werkstücke mit einer Höhe bis 8000 mm und einem Gewicht bis 250 t bearbeiten kann. „Einzigartig ist die Möglichkeit“, so Vertriebsleiter Thomas Ulrich, „mit einer Maschine sowohl schwere Schruppbearbeitung als auch ultrapräzise Finishbearbeitung durchführen zu können.“ Er erläutert: „Erreicht wird das durch hydrostatische Führungen in den Achsen X, Y und Z. Die Besonderheit unserer Lösung liegt in der lastabhängig geregelten Hydrostatik. Das Ergebnis ist höchste Bearbeitungsgenauigkeit.“
Mehr Raum für die Bearbeitung von großen Werkstücken
Ebenfalls mehr Raum für die Bearbeitung von großen Werkstücken bietet das neue Fahrständer-Bearbeitungszentrum DMF 260-11 linear mit integriertem NC-Rundtisch des Bielefelder Werkzeugmaschinenherstellers Gildemeister. Im Vergleich zum Vorgängermodell wurde die X-Achse um 180 auf 1100 mm und der Z-Weg um 80 auf 900 mm vergrößert. Auch bezüglich der Eilganggeschwindigkeit hat die neue Maschine zugelegt, statt 40 beträgt das Tempo nun 80 m/min.
Die Optionen B-Achse und C-Achse machen die Maschine fit für die fünfachsige Simultanbearbeitung. Das Spektrum der Spindeln reicht von Varianten mit SK-40- und HSK-A-63-Aufnahmen mit Drehzahlen bis 8000 min—1 und einem Drehmoment bis 150 Nm bis hin zu Ausführungen mit SK-50- und HSK-A-100-Aufnahmen mit Drehzahlen bis 10 000 min—1 und einem Drehmoment bis 288 Nm.
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