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Führung und Kultur sind in Osteuropa Schlüsselfaktoren

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Ein ähnliches Bild zeigt sich in den baltischen Staaten. Obwohl diese rein geografisch und bezogen auf die Einwohnerzahl ein geringeres Potenzial bieten, sind die moderaten Lohnkosten ein wichtiges Kriterium – neben hohen Ausbildungsstandards, geringer Korruption und einer wirtschaftsfreundlichen Politik. Künftig könnten Sie eine besonders gute Alternative für wissensintensive Aufgaben und Produkte sein.

Polen und Russland mit hoher Attraktivität abgeschnitten

Als drittgrößtes Land nach Russland und der Ukraine bietet Polen mit 39 Mio. Einwohnern zahlreiche Chancen für Wachstum und die Ausweitung des Engagements. Weiteren positiven Einfluss haben die nach wie vor vergleichsweise geringen Stundenlöhne, der gesunde Inlandsmarkt und nicht zuletzt die bereits bestehenden wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu Deutschland.

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Nach der eher kritischen Bewertung der GUS in den Einschätzungen der einzelnen Thesen der Studie scheint die überaus positive Bewertung der Entwicklung der Standortattraktivität Russlands auf den ersten Blick ein Widerspruch zu sein. Der Grund für diese Bewertung ist sicher die Tatsache, dass es sich bei Russland um den größten Flächenstaat der Welt handelt, der über zahlreiche Rohstoffvorkommen verfügt.

Das große Wissens- und Innovationspotenzial des Landes macht es zu einem strategischen Joker. Denn wenn es gelingen sollte, die erheblichen infrastrukturellen, administrativen und rechtlichen Probleme zu lösen und das Land für eine Zusammenarbeit mit westlichen Demokratien weiter zu öffnen, kann das die industrielle Landkarte der Welt nachhaltig verändern.

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