Preisverleihung A+A 2013 Fünf Ideen – Fünf Gewinner des Deutschen Arbeitsschutzpreises 2013
Zur Eröffnungsveranstaltung der A+A in Düsseldorf wurde der Deutsche Arbeitsschutzpreis 2013 in den vier Kategorien vergeben: Prozesslösungen und Produktlösungen, jeweils in Bezug auf kleine und mittlere Betriebe (1 bis 499 Mitarbeiter) sowie Großunternehmen (ab 500 Mitarbeiter). Zudem verlieh die Jury einen Sonderpreis. Die fünf Preisträger im Kurzporträt:
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In der Kategorie Produktlösungen, kleine und mittelständische Unternehmen, hat die Hörluchs Gehörschutzsysteme GmbH & Co. KG, Hersbruck, gewonnen. Die Firma hat ein zukunftsweisendes Hörgerät für Menschen mit Hörminderung entwickelt, die an einem Lärmarbeitsplatz tätig sind. Das Gerät dämmt den Arbeitslärm und ist gleichzeitig durchlässig für Stimmen und Warnsignale – eine Innovation für den Arbeitsschutz, die hörgeschädigten Menschen neue Arbeitsplatzperspektiven eröffnet.
Kategorie Produktlösungen, Großunternehmen
Die Wintershall GmbH, Kassel, überzeugte die Jury mit dem „Ein-Mann-Transport-System für Gasflaschen“. Das einfache und zugleich innovative System ermöglicht es, Gasdruckflaschen sicher und rückschonend zu verladen und zu transportieren. Es minimiert die Gefahr von Arbeitsunfällen und trägt zum Gesundheitsschutz bei.
Kategorie Prozesslösungen, kleine und mittelständische Unternehmen
Gewinner ist das Jobcenter Hof Stadt in Hof mit dem Sicherheitskonzept „Sicherheit und Gesundheit für Mitarbeiter“. Der Hintergrund: Verbale und körperliche Übergriffe gegen Mitarbeiter von Jobcentern kommen sowohl bundesweit als auch in Hof vor. Deshalb hat das Jobcenter Hof Stadt ein umfassendes Konzept erarbeitet, um Konflikten vorzubeugen und gefährliche Situationen zu entschärfen.
Kategorie Prozesslösungen, Großunternehmen
Prämiert wurde die RWE Power AG, Bergheim, in der, für das Sicherheitsprogramm „Sicher voRWEg mit Partnerfirmen“. Ziel des Programms ist es, die Arbeitssicherheit bei Partnerfirmen von RWE Power zu erhöhen. Die Maßnahmen wirken: Bei den betreffenden Beschäftigten konnte die Unfallquote um bis zu 80 % gesenkt werden.
Sonderpreis der Jury
Einen Sonderpreis erhält der Verein Doc Stop für Europäer e.V. für seine ehrenamtliche Initiative „Medizinische Unterwegsversorgung für Bus- und Berufskraftfahrer“. Das Prinzip: Die Fahrer können bei gesundheitlichen Beschwerden eine Hotline anrufen, über die ihnen ein Mediziner aus dem bundesweiten Ärztenetzwerk von Doc Stop vermittelt wird.
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