Zu und dicht! Ganter bietet jetzt mehr in Sachen Verriegeln durch bloßes Drehen

Quelle: Ganter 2 min Lesedauer

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Sie sind Konstrukteur, müssen ein System mit Klappen, Türen oder Deckeln sicher verschließbar machen, doch es herrscht Bauraummangel? Dann sollten Sie lesen, was Ganter Norm in petto hat ...

Diese drei Neulingen sind jetz im Portfolion von Ganter Norm aus Furtwangen zu finden. Es gibt neue Funktionskonzepte und Varianten aus Edelstahl. Hier mehr dazu ...(Bild:  Ganter)
Diese drei Neulingen sind jetz im Portfolion von Ganter Norm aus Furtwangen zu finden. Es gibt neue Funktionskonzepte und Varianten aus Edelstahl. Hier mehr dazu ...
(Bild: Ganter)

Konstrukteure kennen die Situation: Der Platz für Schließmechanismen von neuen Systemen ist knapp, die Gegenflächen für Schließzungen respektive Vorreiber fehlen und die Schließung sollte aber dennoch zuverlässig und intuitiv erfolgen. Um den Knoten zu lösen, hat Ganter aber einiges im Portfolio, heißt es. Die dort befindlichen Produkten können sich etwa flexibel an individuelle Anforderungen anpassen lassen. Man nehme zum Beispiel Hakenverriegelungen. Diese arbeiten nach einem anderen Prinzip als klassische Vorreiber, wie Ganter weiter ausführt. Denn statt einer Riegelzunge, die sich hinter einer Zarge verhakt, greift dabei ein Haken radial zur Drehachse in einen passenden Gegenhalter, so die Erklärung. Und die Typenreihe der Hakenverriegelungen GN 115.8 wurde von Ganter auch noch erweitert. Nun gibt es Varianten aus Edelstahl und solche, die Anforderungen gemäß der Schutzklasse IP 69k sicher erfüllen.

Der Haken an der Sache bewegt sich beim Drehen synchron mit

Mit einem Steckschlüssel betätigt, lassen sich die Verriegelungen auch in extrem nassen Umgebungen einsetzen, wie Ganter betont. Das Prinzip seit dabei stets gleich: Werden Steckschlüssel, Bartschlüssel, Rändelgriff, Knebel oder Hebel um 90 Grad gedreht, bewegt sich der Haken synchron mit. Weil alles auf Umschlag montierbar ist, greift der Haken entweder bei Links- oder Rechtsdrehung und ist damit einfach individualisierbar. Aufgrund seiner integrierten Fangschräge toleriere das Normelement seitliche Versätze von maximal vier Millimetern. Hier mal ein Anwendungsbeispiel: Die seitlich positionierten Hakenverriegelungen sperren einen horizontalen Boxdeckel witterungsgeschützt und ohne störende Zargen. Was die klassischen Verriegelungen mit Vorreiber angeht, so bewährten sie sich durchaus weiterhin bei Anwendungen mit Riegel-Zarge-Geometrie. Anlaufschrägen an der Riegelzunge garantieren bei der 90-Grad-Riegeldrehung einen ausreichenden Anpressdruck und sorgen für eine dichte, sichere Schließung, wie Ganter sagt. Die Bedienung ließe sich dem Projekt anpassen. Sie kann abschließbar mit Zylinderschloss, einfach handbetätigt per Griff, Knebel oder über Steckschlüssel-Antriebe erfolgen, wie Ganter präzisiert.

Wenn Klappe oder Tür recht dick sind, kann man auch was machen ...

Fällt die Türstärke aber mal größer als acht Millimeter aus – was etwa bei Klappen in der Klimatechnik durchaus sein kann – sollte die Verriegelung GN 515 ins Spiel kommen, empfehlen die Furtwanger Spezialisten. Denn wegen ihres bis zu 60 Millimeter langen Gehäuses bietet sie für fast alle Öffnungstypen das Passende. Neu seien dabei die Ausführungen aus korrosionsbeständigem Edelstahl. Und der Drehspannriegel GN 516 wiederum eigne sich überall dort, wo es um dichte, vibrationssichere Verriegelungen gehe. Bei ihm, heißt es, wird die Drehbewegung nach 90 Grad nicht beendet, sondern anschließend in einen linearen Hub des Riegels umgesetzt, wodurch ein langer Anpressweg – beispielsweise in Kombination mit einer elastischen Dichtung – entsteht. Eine andere Option für eine vibrationsfeste Schließung basiert auf dem „Push to Turn“-Prinzip. Ganter erklärt: Das Bedienelement in Form von Hebel, Knebel oder Rändelgriff arretiert dabei in der Endlage und sperrt sich dann selbstständig. Durch Drücken in radialer Richtung löse man diese Sperre und könne die 90-Grad-Drehung ausführen.

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