Solar Decathlon Gebäudeprojekt „home+“ mit integrierter Sunways-Photovoltaik ausgezeichnet

Redakteur: Jürgen Schreier

Das Gebäudeprojekt „home+“ der Hochschule für Technik Stuttgart belegte den dritten Platz beim Architekturwettbewerb „Solar Decathlon Europe 2010“ in Madrid. In den Einzelwertungen „Innovation“ und „Konstruktion“ kam das Wohnhaus der Zukunft auf den ersten Platz. Die Sunways AG unterstützte das Projekt unter anderem mit gebäudeintegrierter Photovoltaik.

Anbieter zum Thema

Zusätzliche Hilfe in den Bereichen Energieplanung und Gebäudeautomation erhielt das Hochschulteam von der Baumgartner GmbH, Kippenheim. Insgesamt 17 Hochschulen aus vielen Ländern traten in Madrid an. Neben Deutschland waren Spanien, Frankreich, Großbritannien, Finnland, China und die USA vertreten. Für die Ausstellung der aufgebauten Häuser interessierten sich 190000 Besucher.

Gebäude für ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich

Weil Gebäude für ein Drittel des weltweiten Energieverbrauchs verantwortlich sind, müssen die Teilnehmer des bereits mehrfach durchgeführten „Solar Decathlons“ ein ausschließlich mit solarer Energie versorgtes Wohnhaus entwerfen und bauen. Zehn Kriterien werden bewertet, darunter Architektur, solare Energieversorgung, Idee/Konzept und Marktfähigkeit.

Ziel des Wettbewerbs ist es, das Bewusstein für energieeffizientes Bauen und die Nutzung regenerativer Energien in Fachkreisen und der Öffentlichkeit zu fördern. Gleichzeitig soll gezeigt werden, dass die Nutzung erneuerbarer Energien mit hohem Wohnkomfort und anspruchvoller Architektur vereinbar ist.

Plusenergiehaus produziert Energieüberschuss

Wie sieht der Wohnungsbau der Zukunft aus? Diese Frage stellte sich das Team aus Studenten, Mitarbeitern und Professoren der HFT Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Jan Cremers. Die Antwort heißt „home+“. Der Name steht für ein Wohnhaus, das als Plusenergiehaus mehr Energie produziert, als es verbraucht. Das Plusenergiehaus zeichnet sich durch die Integration verschiedener energietechnischer Elemente aus. Die Gebäudehülle wird durch die integrierte Photovoltaik (PV) geprägt und erhält ihren besonderen Charakter durch den Einsatz farbiger Siliziumsolarzellen. Nachts erzeugt die Energiehülle kaltes Wasser.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung.

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung

(ID:356830)