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Zum Schutz vor den gesundheitsgefährdenden Eigenschaften von Gefahrstoffen ist die geeignete Schutzausrüstung wie Schutzbrillen oder Handschuhe für die Mitarbeiter bereitzustellen, die mit diesen Stoffen zu tun haben. Werden Gefahrstoffe auch am Arbeitsplatz gelagert – was in den meisten Fällen die effizienteste und auch wirtschaftlichste Lösung ist, da lange Wegzeiten vermieden werden – setzt ein Unternehmen in der Regel entsprechende Sicherheitsschränke ein.
Nicht jeder Gefahrstoff kann in jedem Schrank gelagert werden
Aber auch hier ist es wichtig, die Eigenschaften und Wirkungen der eingesetzten Chemikalien zu kennen. Denn nicht jeder Gefahrstoff kann in jedem Schrank gelagert werden. Dazu kommt noch, dass auch nicht alle Stoffe zusammen gelagert werden dürfen. Das Spektrum reicht von korrosionsbeständigen Sicherheitsschränken für Säuren und Laugen über feuerwiderstandsfähige Druckgasflaschen-Schränke für die Lagerung von Druckgasflaschen bis hin zu feuerwiderstandsfähigen Sicherheitsschränken für die Aufbewahrung von entzündbaren Flüssigkeiten und Feststoffen.
Vor der Anschaffung eines Gefahrstoffschrankes sollte Expertenrat eingeholt werden. Der Fachmann analysiert detailliert die Anforderung des Unternehmens unter Berücksichtigung größtmöglicher Sicherheit und auch Effizienz. Denn die Sicherheitsschränke sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und verfügen über umfangreiches Zubehör, sodass spezifische Bedarfe in den Unternehmen optimal erfüllt werden können.
Entzündbare Gefahrstoffe in der Industrie am meisten genutzt
An einer der obersten Stellen der Nutzungshäufigkeit bei Industrie und Handwerk stehen die Gefahrstoffkategorien der entzündbaren Stoffe. Hierzu gehören beispielsweise Lacke, Farben, Reinigungsmittel, Kleber oder Verdünner. Unter gewissen Umständen können diese schnell Brände auslösen oder begünstigen. Besonders wichtig ist es deshalb bei der Lagerung dieser Stoffe, dass die Lagerschränke eine gewisse Feuerwiderstandsfähigkeit aufweisen, um Brände zu verhindern oder einzudämmen.
Der aktuelle Stand der Technik, wie etwa beim Hersteller Asecos, liegt bei 90 Minuten. Die besagten 90 Minuten geben dabei den Zeitraum an, über den der Schrank seinen Inhalt mindestens schützt, sollte es zu einem Brand kommen. Gegen die Anstauung von gefährlichen Gas-Luft-Gemischen, die durch Verdunstung der eingelagerten Gefahrstoffe entstehen können, wirkt eine permanente Entlüftung der Schränke.
Dies kann entweder durch Anschluss an eine Abluftanlage geschehen oder durch die Nutzung von flexiblen Umluftfilteraufsätzen, die auf dem Schrank angebracht werden und die Gefahrstoffe aus der abgesaugten Luft filtern. So bleibt die Wahl des Aufstellortes für den Schrank flexibel.
Regelmäßige Gefahrstoffschulungen für die Mitarbeiter notwendig
Doch nicht nur die Wahl des richtigen Sicherheitsschrankes ist entscheidend. Genauso wichtig ist auch die entsprechende Schulung der Mitarbeiter, die mit Gefahrstoffen umgehen. Und zwar regelmäßig. Nur so ruft man sich die drohenden Risiken immer wieder ins Bewusstsein. Zu empfehlen sind umfangreiche Schulungen in Form von praktisch orientierten Experimentalvorträgen von Sicherheitsexperten wie dem Gründauer Unternehmen Asecos. Sie informieren und sensibilisieren die Unternehmen und deren Mitarbeiter.
Viele Firmen, wie beispielsweise das Energieunternehmen Vattenfall, nutzen diese Möglichkeit regelmäßig. Denn das Konzept, die Theorie um die Gefahrstoffe mit kleinen Explosionen, Verpuffungen oder kontrollierten Bränden zu verdeutlichen, zeigt Wirkung. Das praktische Vor-Augen-Führen der unterschätzten Gefahren, die beim täglichen Arbeiten mit Gefahrstoffen lauern, hat Signaleffekt – und bleibt deshalb in den Köpfen der Mitarbeiter. MM
* Manuela Krawetzke ist zuständig für PR & Referenzmarketing bei der Asecos GmbH in 63584 Gründau, Tel. (0 60 51) 92 20-7 85, m.krawetzke@asecos.com
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