Rapidtech 2012 Generative Fertigung braucht erfolgreiche Business-Modelle

Redakteur: Jürgen Schreier

Zum neunten Mal treffen sich vom 8. bis zum 9. Mai auf der Erfurter Kongressmesse Rapidtech Neueinsteiger und Experten, um mehr über Trends und Anwendungen in der generativem Fertigungstechnik zu erfahren.

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Anything goes: Kinderspielzeug aus dem 3D-Printer.
Anything goes: Kinderspielzeug aus dem 3D-Printer.
(Bild: Messe Erfurt)

Erwartet werden zur Rapidtech 2012 rund 1200 Teilnehmer und 60 Aussteller. Seit 2004 hat sich die Rapidtech nach Aussagen der Messe Erfurt ein führender Treffpunkt für die Querschnittstechnologie Additive Manufacturing entwickelt.

Rapidtech informiert sowohl horizontal wie vertikal über Additive Manufacturing

Die Veranstaltung informiert sowohl horizontal wie vertikal: Einerseits werden in den Fachforen Luftfahrt, Medizintechnik und Zahntechnik die Möglichkeiten des Additive Manufacturing in ausgewählten Branchen unter die Lupe genommen. Andererseits befasst sie sich mit dem gesamten Herstellungsprozess.

Außerdem steht die Frage, wie die generativen Fertigungsverfaren in erfolgreiche Business-Modelle umgemünzt werden können, im Mittelpunkt der Rapidtech.

Denn technisch sei die Entwicklung vom Rapid Prototyping zum Additive Manufacturing technisch schon sehr weit gediehen, so Prof. Dr. Andreas Gebhardt, fachlicher Berater der Rapidtech. Jetzt gehe es darum, die Verfahren in die Märkte zu bringen.

Die tieferen Schichten des Additive Manufacturing verstehen

Die Schichtbauverfahren mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen, Eigenschaften und Möglichkeiten sind bekannt. Nun kommt es verstärkt darauf an, die unterschiedlichen Facetten der digitalen Reproduzierbarkeit zu erkunden und daraus Kriterien für eine marktfähige Produktion zu entwickeln.

Die diesjährige Anwendertagung setzt einen großen Schwerpunkt auf die Reproduzierbarkeit als Einzelteil und die damit verbundenen hohen Anforderungen an die Prozessqualität, angefangen bei der Simulation und der Beobachtung im Prozess. Denn treten erst bei der Prüfung des fertigen Werkstückes gravierende Mängel zu Tage, entspricht dies automatisch einem Ausschuss von 100%.

Der Anspruch an das Additive Manufacturing lautet also, dass auf jeder Maschine zu jedem Zeitpunkt immer ein gleich gutes Ergebnis erzielt wird. Die Anwendertagung beleuchtet unter diesem Aspekt die Qualität der Oberflächen, der Materialien sowie von Verfahren und Prozessen.

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