Euroblech 2008 Gietart setzt bei Rollengang-Strahlanlagen auf Designs

Redakteur: Josef-Martin Kraus

In der Strahltechnik ruht das Anlagengeschäft von Gietart auf drei Säulen: den Anlagen Sprint, Marathon und Triathlon. In allen drei Namen steckt ein Hinweis bezüglich der einzelnen Anwendungsschwerpunkte der drei Baureihen, deren Markteinführung mit dem Modell Sprint vor zwei Jahren begann.

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Bei dieser Rollengang-Strahlanlage Sprint handelt es sich um ein Standardmodell, das zum Bearbeiten von Blechen, Profilen und Rohren geeignet ist. Die Strahlturbinen sind laut dem niederländischen Anlagenhersteller so um den Rollengang platziert, dass sie die höchste Effizienz beim Reinigen der Halbzeuge erreichen.

In der Anlage lassen sich vier bis acht Turbinen installieren. Damit kann ein Durchsatz bis zu 20000 t im Jahr erreicht werden. Die Durchlauföffnung hat je nach Bauart eine Breite von 1600 bis 3300 mm.

Rollengang-Strahlanlage für schwere Lasten

Auch mit der Rollengang-Strahlanlage Marathon werden Stahlbleche, Profile und Rohre bearbeitet. Allerdings ist sie für schwerere Lasten ausgelegt als die Anlage Sprint. Dagegen handelt bei der Anlage Triatlon um eine Serie von Konstruktionsstrahlern, in der geschweißte Konstruktionen gestrahlt werden können, bevor man sie weiter bearbeitet.

Bei der Konzeption aller drei Modelle hat Gietart großen Wert auf das Anlagendesign gelegt. Das war bei den Vorgängermodellen weniger der Fall.

Design soll Neuerungen bei der Strahlanlage aufzeigen

„Die alten Anlagen waren ein Ergebnis von jahrzehntelanger Erfahrung“, berichtet Marco Niemeijer, Marketing-Manager beim der Gietart Machinefabriek BV. „Das erste einfache Modell wurde durch unzählige Verbesserungen und Modernisierungen weiterentwickelt. Es gab eine Vielzahl von technischen Innovationen, aber dem Äußeren der Maschine wurde nicht viel Bedeutung zugemessen.“

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