Areva Greenergy Box speichert erneuerbare Energien

Redakteur: M.A. Frauke Finus

Areva befasst sich vor dem Hintergrund des Atomausstiegs zunehmend auch mit anderen Geschäftsfeldern wie Lösungen für die zerstörungsfreie Prüfung. Außerdem wird an Systemlösungen für grüne Energie gearbeitet.

Anbieter zum Thema

„Testanlagen der Greenergy Box laufen erfolgreich auf der Insel Korsika“, erläutert Kerstin Gemmer-Berkbilek.
„Testanlagen der Greenergy Box laufen erfolgreich auf der Insel Korsika“, erläutert Kerstin Gemmer-Berkbilek.
(Bild: Finus)

Kerstin Gemmer-Berkbilek aus der Technologieentwicklung bei Areva stellt die Greenergy Box vor, einen Energiespeicher für erneuerbare Energien. In diesem System spaltet ein Elektrolyseur Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff. Der Wasserstoff wird in einem Drucktank gespeichert. Über eine Brennstoffzelle kann er dann bei Bedarf wieder rückverstromt werden. „Wir sind der einzige Anbieter, der alles in einem Paket anbietet. Natürlich kann man auch eine Brennstoffzelle und einen Elektrolyseur einzeln kaufen, dann haben Sie aber noch keine Systemintegration und Steuerungstechnik,“ erläutert Gemmer-Berkbilek das USP und die geleistete Entwicklungsarbeit von Areva.

Aktuelles Projekt: Wasserstoff in einer Spezialflüssigkeit auf Kohlenstoffbasis speichern

Aktuell wird an einer Weiterentwicklung gearbeitet, um den Wasserstoff in einer Spezialflüssigkeit auf Kohlenstoffbasis zu speichern.

Ein anderes Geschäftsfeld stellt Frank Wolfsgruber vor. Sein Team beschäftigt sich mit der mechanisierten, zerstörungsfreien Prüfung. Ursprünglich für die Kerntechnik entwickelt, liefert Areva mittlerweile robotergestützte Ultraschallgeräte an unterschiedliche Branchen wie Luftfahrt und Automobilindustrie. „Es stehen Systeme zur Verfügung, die Schweißnähte und Motorblöcke automatisiert untersuchen und so Fehler frühzeitig erkennen. So können Verzögerungen in der Fertigung vermieden werden“, erklärt Wolfsgruber.

Areva GmbH auf der Hannover-Messe 2014: Halle 27, Stand M18

(ID:42631002)