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Schleifölreinigung Großserienschliff mit effektiver KSS-Feinstfiltration

| Redakteur: Peter Königsreuther

Wer viel schleift, strapaziert auch seinen Kühlschmierstoff respektive sein Schleiföl. Die Reinigung, und damit das Frischhalten, desselben geht ins Geld. Gut, wenn man auf anpassungsfähige Filtersysteme bauen kann.

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Beim Schleifen von HM- und HSS-Werkzeugen in großindustriellen Dimensionen lohnen sich laut Vomat zentrale Großfilter- beziehungsweise Zentralanlagen zur prozesssicheren Reinigung verschmutzter Schleiföle.
Beim Schleifen von HM- und HSS-Werkzeugen in großindustriellen Dimensionen lohnen sich laut Vomat zentrale Großfilter- beziehungsweise Zentralanlagen zur prozesssicheren Reinigung verschmutzter Schleiföle.
(Bild: Vomat )

Beim großindustriellen Schleifen von HM- und HSS-Werkzeugen in großen Mengen rentieren sich zentrale Großfilter- beziehungsweise Zentralanlagen, zur Reinigung von verschmutzten Kühlschmierstoffe (KSS) respektive Schleifölen in gleich mehrfach, so die Erfahrung von Vomat, einem Anbieter solcher Filteranlagen. Die Feinstfiltrationssysteme, heißt es weiter, können dazu auch individuell an die kundenspezifischen Fertigungsgegebenheiten angepasst werden.

Die von Vomat entwickelte Technik ist in der Lage per Vollstromfiltrierung Schmutz- und Sauberöl zu 100 % voneinander zu trennen, und stellt aufgrund moderner Hochleistungs-Anschwemmfilter Schleiföl in der Qualitätsklasse NAS 7 (3 bis 5 µm) über einen langen Zeitraum zur Verfügung, versprechen die Experten aus Treuen.

Produktiveres Schleifen wird möglich

Mit Vomat-Anlagen ließe sich nicht nur bedarfsgerecht filtern sondern auch spülen. Dabei werden die Rückspülzyklen in Abhängigkeit vom Verschmutzungsgrad der Filterelemente gesteuert, erklärt Vomat.

So ließe sich punktgenau auf die kundenspezifischen Zerspanvolumina reagieren. Das Entsorgungsvolumen wird bei kleinstem Ausschleppverlust auf ein Minimum reduziert. Vomat merkt an, dass die hohen Standzeiten des KSS bei optimalem Reinigungsgrad zu längeren Standzeiten der Schleifscheiben, einem geringeren Wartungsaufwand der Anlagen sowie reduzierten Maschinenstillstandszeiten führen. Außerdem spart man in puncto Entsorgung des Rückspülschlamms bei Großfilteranlagen deutlich Geld.

Die geschilderten Feinstfilter-Anlagen gibt es in Baugrößen von 120 l Durchflusskapazität pro Minute bis hin zu Großfilter- respektive Zentralfilteranlagen mit 960 beziehungsweise 1200 l/min, sagt Vomat. Erhöhe sich der Kapazitätsbedarf in Sachen Filtrierungsleistung (etwa wenn viele Schleifmaschinen zentral gesteuert werden sollen), dann lohnten sich die großen Vomat-Feinstfiltrationsanlagen. Damit können Werkzeughersteller oder -nachschleifer auch Vomat-Filter ordern, die ab 1200 l/min in 1200-Liter-Schritten hochskaliert werden können, erklärt Vomat.

Ein Dutzend Schleifmaschinen fit halten

Ein Beispiel aus der Praxis bezieht sich auf einen großen deutschen Werkzeughersteller, der nun seine Produktionskapazität um das Doppelte erweitert hat, weswegen sich auch die Anforderungen an die Filtrationstechnik geändert haben: Die neue Vomat FA 960 Großanlage ist für diesen jetzt das ideale System, um auch 12 Schleifmaschinen bedienen zu können, heißt es. Die durchdachte Regelung der Filterkapazität mit bedarfsgerechter Rückspülung senke auch den Energiebedarf.

Vomat betont, dass der KSS durch die Effizienz der Systeme nun auch bei der großen Menge von Schmutzöl bei konstanter Temperaturführung und optimalem Reinigungsgrad sehr lange im System verbleiben kann.

Durch die Funktion der Vomat-Filtersysteme ist der Werkzeughersteller in der Lage, eine hohe Bearbeitungsqualität auch bei XL-Chargen zu garantieren und beim Filtern auch noch KSS-Kosten zu sparen. MM

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