IKT-Outsourcing

Gute Ausschreibungspraxis beim Outsourcing von IKT-Leistungen

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Sourcing-Experten kennen die genauen Arbeitsschritte, wenn jemand beispielsweise den SAP-Betrieb oder andere IKT-Leistungen auslagern möchte und sogar, welche Preise dafür jeweils anfallen. Eventuelle Änderungswünsche müssen IT-Dienstleister bei diesem Vergabeverfahren extra kennzeichnen.

Klare, transparente Vertragsstrukturen

Solche Ausschreibungen beinhalten also schon den fertigen Vertragsentwurf. Letzterer setzt sich aus vier Ebenen zusammen. Die erste, der Rahmenvertrag, benennt den Vertragsgegenstand und umfasst vor allem allgemeine juristische Sachverhalte wie Kündigungsfristen, Gewährleistungen, Pönalen oder Beendigungsunterstützung. Die zweite Ebene, der Rahmenleistungsschein, definiert die Hauptservices. Sie fasst alle Gemeinsamkeiten der einzelnen Leistungsscheine wie Incident-Behandlung, Problemmanagement, Servicelevels oder Reaktionszeit zusammen. Dann folgt die Ebene der Leistungsscheine, die für die einzelnen Gewerke die dezidierten spezifischen Aufgaben beschreiben. Sie beinhalten auch die Zeiten, Werte und Verfügbarkeiten. Die letzte Ebene umfasst noch das Preisblatt mit den jeweiligen Mengen, in welches die Anbieter ihre Leistungsangebote mit Zahlen unterlegen.

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