Industrieansiedlung

Gute Aussichten für deutsche Unternehmen in den USA

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Thomas Hähn spürt, dass sich diese neue Angebotsbandbreite positiv auf Aufträge und Umsatz auswirkt. Zudem zieht der Automotive-Markt wieder an. So konnte ein deutschstämmiger Kunde aus der Automobilzulieferung gewonnen werden, der sich in den USA für Hahn Automation entschied und mit der deutschen Hahn-Zentrale zuvor in keine Geschäfte getätigt hatte.

Direktinvestitionen im Ausland stärken deutsche Unternehmen

Diese Verbindung belegt die im Oktober 2009 veröffentlichte DIHK-Umfrage von 2300 auslandsaktiven Unternehmen, die bestätigen, dass Direktinvestitionen im Ausland positiven Einfluss auf Gewinn, Umsatz und Personalentwicklung im Inland haben. Nachdem im Jahr 2000 Hähns erster Schritt in die USA mit einer Niederlassung in Texas gescheitert war, ist er seit 2001 in Cincinnati vertreten.

Dort ist er seinen Kunden näher, hat dadurch kürzere Wege und erhält schnellere Entscheidungen, etwa in der Klärung technischer Standards. Durch die US-Präsenz ist das Unternehmen gegen Währungsschwankungen gefeit und bietet dadurch seinen Kunden stabile Preise.

Talentierte Mitarbeiter aus den nahen Universitäten

Hahn Automation hält engen Kontakt zu den Hochschulen in Cincinnati, um junge Mitarbeiter zu rekrutieren. ZF pflegt ebenfalls diese Verbindung, auch um deren Curricula auf dem Stand zu halten, was von der Industrie an Fertigkeiten gefordert wird.

Die University of Cincinnati als größte der regionalen Hochschulen hat mit der Zahl von über 41.000 Studenten jetzt einen neuen Rekord in ihrer fast 200-jährigen Geschichte aufgestellt. Das Londoner Magazin Times Higher Education listet sie unter die 200 besten Universitäten weltweit. „Gut ausgebildete Arbeitskräfte“, so Thomas Hähn, „sind für Unternehmen ein Schlüsselmerkmal.“

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