Industrieansiedlung Gute Aussichten für deutsche Unternehmen in den USA

Redakteur: Jürgen Schreier

Die Metroregion Cincinnati USA zählt zu den Top-US-Standorten für Unternehmensansiedlungen. Zugleich ist sie ein bedeutender Cluster des Maschinenbaus, der Fertigungsindustrie, Automobilzulieferung und Kunststoffindustrie. Über 250 europäische Unternehmen sind dort ansässig, davon 82 aus Deutschland.

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Cincinnati trägt dazu bei, dass der US-Bundesstaat Ohio das beste Geschäftsklima im Mittleren Westen hat. Die Metroregion ist die „Markenhauptstadt der Welt“ sowie ein bedeutender Maschinenbau-, Automotive- und Chemie-Cluster. (Bild: Cincinnati USA Regional Chamber)
Cincinnati trägt dazu bei, dass der US-Bundesstaat Ohio das beste Geschäftsklima im Mittleren Westen hat. Die Metroregion ist die „Markenhauptstadt der Welt“ sowie ein bedeutender Maschinenbau-, Automotive- und Chemie-Cluster. (Bild: Cincinnati USA Regional Chamber)

Die USA sind nach der EU der wichtigste Absatzmarkt für deutsche Waren. Laut einer Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung in Bonn sehen knapp 25% der deutschen Familienunternehmen den US-Markt in den nächsten drei Jahren als wichtigsten Auslandskunden.

US-Markt bleibt für deutsche Unternehmen wichtig

Eine Umfrage unter deutschen Unternehmen mit Niederlassungen in den USA ergab, dass 91% der Befragten für 2011 ein Wachstum ihres Betriebs erwarten – 22% rechnen sogar mit einem starken Wachstum. Gute zwei Drittel wollen ihre Mitarbeiterzahl erweitern.

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Deutsche Unternehmen beschäftigten 2009 US-weit 188.000 Arbeitskräfte in der Fertigungsindustrie. Die Verkaufszahlen in Fertigung und Automotive haben 2010 um weit über 50% zugelegt.

Investitionen von Mittelstand und Großunternehmen

Der Automobilzulieferer ZF Steering Systems ist eines der Unternehmen, das seine Kapazitäten erweitert. Mit einer Investition von 96 Mio. US-Dollar wird ZF bis 2013 über 370 neue Arbeitsplätze in Cincinnati USA schaffen. Zwei neue Gebäude werden eröffnet. ZF, mit Hauptsitz in Friedrichshafen, hat in der und um die Großstadt im Mittleren Westen drei Betriebe, unter anderem für Lenkungen, Getriebe, Pumpen und Säulen.

„Ganz aktuell vergrößert hier der Automobilzulieferer Mubea aus Attendorn seinen Betrieb“, teilte Neil Hensley mit, Senior Director Economic Development der Industrie- und Handelskammer Cincinnati USA. Mit einer Investition von 44 Mio. US-Dollar werden auf einer zusätzlichen Fläche von etwa 20.000 m² 132 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Seit Jahren zählt die Metroregion Cincinnati USA als Wirtschaftszentrum von Ohio zu den Top-10-US-Standorten für Unternehmensneuansiedlungen. Sie liegt am Ohio River, am Schnittpunkt der Bundesstaaten Ohio, Kentucky und Indiana und ist das Tor zum industriereichen Mittleren Westen. Im Umkreis einer Lkw-Tagesreise sind über 40% aller US-Produktionsstätten.

Zentrum von Maschinenbau, Chemie und Fertigungsindustrien

Cincinnati USA ist ein bedeutender Cluster des Maschinenbaus, der Fertigungsindustrie, Automobilzulieferung, Kunststoffindustrie und Chemie. Über 250 europäische Unternehmen beheimatet die Region, davon 82 aus Deutschland. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren um knapp 20% gewachsen. Etwa 1000 Unternehmen sind international aktiv und erwirtschaften Exportumsätze von 17,5 Mrd. US-Dollar (2008).

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