Automatisierte Produktion

190 Teile pro Schicht bei 15 Prozent mehr Tagesausstoß

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Auf der Suche einer automatisierten Werkstückhandhabung

Also begab sich Nachbur auf die Suche nach einer Lösung unter den namhaften Anbietern für die automatisierte Werkstückhandhabung und erstellte im Zuge der Vergleiche von mehreren unterschiedlichen Systemen eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse. „In die engere Wahl kam hierbei auch eine Roboterzelle von Halter CNC Automation. Nachdem wir eine dieser Zellen dann im praktischen Einsatz begutachten konnten, stand die Entscheidung für eine bestimmte Lösung fest.“

Konkret handelte es sich hier um einen Halter Load Assistant Universal Premium mit einer Robotertragkraft von 25 Kilogramm. Diese vielseitige, mobile Roboterzelle zum Be- und Entladen von CNC-Dreh-/Fräsmaschinen deckt den gesamten Werkstückbereich bis 270 Millimeter Durchmesser bzw. Länge ab und ist als Plug-and-Play-System innerhalb kürzester Zeit installiert.

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Der Teilepuffer der Halter Load Assistant besteht aus werkstückspezifischen Aufnahmen (Rasterplatten) für rechteckige und rotationssymetrische Teile sowie Stangenmaterialien. Während der Roboter an der Vorderseite eine Maschine mit neuen Werkstücken belädt und Fertigteile entnimmt, kann ein Bediener auf der Rückseite hauptzeitparallel die produzierten Teile aus dem Puffer nehmen und die Zelle mit Rohteilen bestücken.

„Eine Maschine ist keine Maschine“

„Überzeugt haben mich die einfache, intuitive Bedienbarkeit der Roboterzelle und vor allem der drehbare Werkstückpuffer, der im Grunde eine kontinuierliche, automatisierte Fertigung ermöglicht, weil man Fertigteile entnehmen und das System mit neuen Rohlingen bestücken kann, während die Maschine läuft. Das haben viele andere Systeme nicht“, meint Daniel Graf und nennt ein weiteres wichtiges Argument für seinen Entschluss: „Darüber hinaus bietet Halter mehrere Varianten des Load Assistant an. Unsere Strategie lautet „eine Maschine ist keine Maschine“. Wenn wir uns demnach für eine Lösung entscheiden, möchten wir mit ihr auch Optionen für die Zukunft sehen, wobei uns das Angebot von Halter die notwendige Flexibilität bietet.“

Derzeit bietet Halter CNC Automation seine Beladeroboter in den Versionen Compact, Premium und Big an, die sich wiederum in die Modellvarianten „Universal“ (Dreh-Fräsen), „TurnStacker“ (Drehen) und „MillStacker“ (Fräsen) gliedern. Die hohe Standardisierung der verschiedenen Beladeroboter ermöglicht es Kunden, die Lösungen sehr einfach und gezielt in ihrer Produktion zu integrieren.

Platzsparende Roboterzelle für die unbemannte Produktion

Zum Be- und Entladen der Drehmaschine von Okuma wird bei Nachbur eine Rasterplatte zur Aufnahme von insgesamt 68 Werkstücken verwendet. Da die Bearbeitungszeit pro Werkstück rund 2,5 Minuten beträgt, ist das Gesamtsystem in der Lage, mehr als zwei Stunden unbemannt zu fertigen. „Somit können wir pro Schicht rund 190 Teile produzieren und unseren Tagesausstoß um zirka 15 Prozent steigern. Außerdem lassen sich nun auf der Maschine auch weitere Bestandsteile aus anderen Materialien fertigen, die u.a. aus materialtechnischen Gründen nicht sehr gut als Stangenmaterialien verarbeitet werden können. Ein gutes Beispiel hierfür liefern Teile aus Inconel 625, ein höchstkorrosionsbeständiges Material, das nur schwer zu zerspanen ist. Mit solchen Teilen erzielen wir durch das automatische Be- und Entladen mit dem Halter Load Assistant eine Produktivitätssteigerung von bis zu 30 Prozent“, sagt Daniel Graf und unterstreicht: „Die Investition hat sich für uns daher in vielerlei Hinsicht gelohnt, zumal sich die Roboterzelle durch ihr kompaktes Design problemlos in den bestehenden Produktionsbereich einfügt, ohne mehr Fläche zu benötigen.“

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