Energieeffizienz

Hermle setzt auf Ressourcen- und Energieeffizienz

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Ausgehend vom Lebenszyklus eines CNC-Bearbeitungszentrums setzt Hermle auf eine vergleichsweise energiearme Herstellung der Grundmaschine und der Maschinenbauteile in Mineralgusstechnologie. Darüber hinaus wird, wann immer möglich, eine Leichtbauweise praktiziert. Und dort bewirkt die virtuelle Entwicklung sowie Optimierung von Grundsystemen und Baugruppen einen sehr effizienten Materialeinsatz.

Nicht unerwähnt bleiben sollte in diesem Zusammenhang auch, dass Hermle einen sehr hohen Grad an Eigenfertigung an nur einem zentralen Standort pflegt, wodurch sich Transporte und Lieferverkehr auf ein Minimum beschränken, und ansonsten für Materialien und Kaufteile lokale Bezugsquellen im deutschsprachigen Raum beziehungsweise im nahen Europa bevorzugt werden.

Energieeffizienz beginnt schon bei der Entwicklung

Schließlich wird schon bei der Konstruktion und Auslegung der Maschinenelemente und Komponenten sorgsam darauf geachtet, dass die gebotene Leistungsfähigkeit und der Energieeinsatz zu vereinen sind, etwa durch die Auswahl qualitativ höherwertiger Maschinenelemente wie Wälzlager, Kugelgewindetriebe, Antrieben, Servoachsen und dergleichen mehr, was sich wiederum energiesparend auswirkt und auch den Wartungs- sowie den Serviceaufwand minimiert.

Nicht zuletzt erlauben die im Entwicklungs-Vorfeld intensiven Beratungen und Abklärungen bei unterschiedlichsten Kunden und Anwendern die jeweils optimale weil leistungsgerechte Auslegung der Antriebstechnik, was Überdimensionierungen, die aber nur einen höheren Energieverbrauch mit sich bringen und diesen am Ende gar nicht wert schöpfend nutzen, vermeiden hilft.

Energiebedarf wird minimiert

Vergleichbares gilt für die Auslegung und Dimensionierung der Kühlsysteme, die, in Verbindung mit der Energierückgewinnung und der energiesparenden Regelungstechnik (situationsbedingtes Abschalten, Feierabendabschaltung, minimierte Warmlaufphase), den Energiebedarf auf das benötigte Maß reduziert und sich mit steigenden Energiekosten als Wettbewerbsvorteil erweist. Weiteres Einsparpotenzial bietet der Druckluftbedarf, der bei den Hermle-Bearbeitungszentren auf ein Minimum verringert ist, weil beispielsweise die Wälzführungen mit Langzeitschmierungen und die Spindeln zu 80% mit Fettschmierung versehen sind.

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