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Alle die genannten Maßnahmen sowie die erwähnte hohe Qualität der mechanischen Bauteile und Maschinenelemente führen schließlich zu einer bekannt langen Lebensdauer der CNC- Bearbeitungszentren, was ebenfalls als wichtiger Beitrag zur Ressourcenschonung anzusehen ist. Denn wer keine hochwertigen Komponenten einsetzt, wird des öfteren einen teuren Tausch vornehmen müssen, was nicht nur einen gewissen Maschinenstillstand, sondern auch die (ansonsten eigentlich überflüssige) Herstellung eines Ersatzteils anstößt, was wiederum mit entsprechenden Material- und Energieaufwändungen verbunden ist.
Energieeffizienz erfordert ganzheitliche Betrachtung
Dazu äußert sich Dietmar Hermle in alle Deutlichkeit: „Mit dem Postulieren von Schlagworten allein ist es eben nicht getan. Nur eine ganzheitliche Betrachtung macht Sinn und ist fair, denn wer sich auf die Fahnen heftet, eine energieeffiziente Werkzeugmaschine anzubieten, ist deswegen noch lange nicht als energieschonender und ressourcensparender Produzent einzustufen.“
Wie ernst es ihm selbst und den Verantwortlichen sowie den Mitarbeitern im gesamten Unternehmen damit ist, lässt sich daran ablesen, wie in den letzten Jahren in die Gebäudetechnik und damit auch in die Energieeffizienz investiert wurde. Das beginnt zum einen schon bei der intelligenten mehrgeschossigen Bauweise der Produktionshallen, was zunächst weniger Land- und Flächenverbrauch zur Folge hat.
Zum anderen besteht die klare hauseigene Vorgabe, bei allen Neubauten am Standort für einen „natürlichen“ Ausgleich zu sorgen, in dem Biotope und Teichanlagen angelegt, Nistkästen für Vogel und Fledermäuse installiert und vor allen Dingen in und um die Gebäude herum möglichst viele Blumen, Sträucher und Bäume gepflanzt werden.
Gasbetriebes Blockheizkraftwerk übernimmt Energieversorgung bei Hermle
Bezüglich Energieversorgung setzt Hermle auf ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk, das je nach Bedarf sowohl zur Energiegewinnung als auch für den Notbetrieb zum Einsatz kommt. Darüber hinaus wird über das Kompressorsystem Wärmerückgewinnung praktiziert und diese wiederum unterstützt die Warmwasser-Versorgung. Zudem ist das gesamte Werk mit einem integrierten Melde- und Leitsystem sowie einer Klimaregelung ausgerüstet und es gibt eine Lichtsteuerung mit Pausen- und Nachtabschaltung.
Alle diese Maßnahmen haben immer nur zwei Dinge zum Ziel: den Mitarbeitern ein angenehmes Arbeitsklima zu verschaffen und parallel dazu dieses so zu steuern, dass möglichst wenig Energie benötigt und so gut wie keine verschwendet wird. Das hat, wie man bei Hermle unumwunden zugesteht, hinsichtlich Ressourcen-, Umwelt- und Arbeitswelt-Schonung sowie Energieeffizienz durchaus sowohl „erzieherische“ als auch wirtschaftliche Gründe, denn das eine muss das andere ja nicht ausschließen.
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