Steuerungen High-End-CNC steuert Maschinen und Zuführung der Werkstücke

Um seine komplexen fünfachsigen Fräs-/Drehzentren in der eigenen Fertigung hochproduktiv auslasten zu können, bindet ein bayerischer Werkzeugmaschinenhersteller mehrfach Roboter für die Bestückung der Rohlinge ein. Die Palettenverwaltung und Maschinensteuerung erfolgt über eine High-End-CNC.

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In dieser Fertigung bestückt ein Roboter zwei Hybrid-Fräs-/Drehzentren. Nicht zuletzt dadurch lässt sich ein Mehrschichtbetrieb mit geringem Personaleinsatz realisieren. (Bild: Siemens)
In dieser Fertigung bestückt ein Roboter zwei Hybrid-Fräs-/Drehzentren. Nicht zuletzt dadurch lässt sich ein Mehrschichtbetrieb mit geringem Personaleinsatz realisieren. (Bild: Siemens)

Hochleistungsfähige Werkzeugmaschinen sind besonders wirtschaftlich, wenn sie rund um die Uhr laufen. In Anbetracht dessen hat Alzmetall, Hersteller hochwertiger Werkzeugmaschinen, in seiner eigenen spanenden Fertigung zwei fünfachsige GS 1000/5-FDT mit einem Roboter verbunden, der die Bestückung der Maschinen übernimmt.

Produktive Maschine benötigt die richtige Steuerung

Gesteuert wird die komplette Anlage über eine Sinumerik-Steuerung von Siemens. Bei Alzmetall kann die Anlage mit wenig Personal im Drei- und Vierschichtbetrieb rund um die Uhr arbeiten.

Ein modernes Fräs-/Drehzentrum bietet viele Vorteile: Zeit, Genauigkeitsverlust und lohnkostenintensives Umspannen lassen sich damit deutlich reduzieren. Komplexe Bauteile, die neben der Fräs- auch Drehbearbeitung erfordern, fertigt Alzmetall mit den Hybridbearbeitungszentren GS 1000/5-FDT. Damit ist Fräsen und Drehen in einer Aufspannung möglich, was durchschnittlich etwa 30% Zeit einspart gegenüber dem Einsatz zweier Maschinen.

Amortisation des Roboters erfolgt bereits nach einem Jahr

Ergänzt durch einen Roboter, der die Maschinen bestückt, steigt die Wirtschaftlichkeit der synchronen Fünf-Achs-Fräs-/Drehzentren bei vielen Anwendern noch weiter. Auf diese Weise hat man auch bei Alzmetall in der Fertigung einen Produktivitätssprung erreicht.

So ist es gelungen, den Anteil externer Lohnfertigungsaufträge zu erhöhen. Vor gut drei Jahren hat man bei Alzmetall damit begonnen, Fremdaufträge anzunehmen. Inzwischen nutzt das Unternehmen bereits 40% seiner Fertigungskapazität für externe Kunden aus verschiedenen anspruchsvollen Branchen wie dem Formen- und Automobilbau sowie für Turbomaschinen.

Weil man bei Alzmetall die wirtschaftliche Lage derzeit sehr positiv betrachtet, geht das Unternehmen davon aus, dass sich die Robotereinbindung in der Fertigung bereits innerhalb eines Jahres amortisieren wird.

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