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Hochdruckpumpe erweitert Konfigurationsspektrum beim Wasserstrahlschneiden

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Optimierte Druckübersetzung

Das neue, patentierte Curve-on-Curve-Design des Druckübersetzers kommt in der Abdichtung der Verbindung zwischen der Zylinder und dem Dichtkopfkörper zum Tragen, wo die Bauteile den extremen Kräften des Hochdruckwassers widerstehen müssen, erklärt KMT. Im Vergleich zur Technologie des Vorgängermodells, ermögliche dieses Design eine längere Lebensdauer dieser Verbindung. Zudem vereinfacht die optimierte Geometrie der rein metallischen Abdichtung die Installation und die Dichtung hält im Vergleich mit konventionellen Technologien mehr Wartungszyklen stand, erklärt der Hersteller.

Ein weiterer Vorteil sei der bei jeder Ausstattungsvariante standardmäßig eingebaute Plungerkolben aus keramischem Werkstoff, der verglichen mit einem Hartmetallkolben, mit seiner härteren und glatteren Oberfläche, für eine längere Lebensdauer sorge.

Größere Schneiddüse – mehr Produktivität!

Der Motor der neuen Hochdruckpumpe entspricht nun auch dem Standard IE3 nach der Norm EC 640/2009. Das führe zu einer optimierten Motoreffizienz und reduziere den Stromverbrauch. So ermöglicht der Motor bei gleicher Leistung eine höhere Flussrate des Hochdruckwassers und damit auch den Einsatz einer größeren Schneiddüse – das ist gleichbedeutend mit einer Steigerung der Produktivität, wie KMT betont: Beispielsweise könne die maximale Düsengröße für eine bei 4100 bar laufende 37-kW-Pumpe von 0,33 mm auf 0,35 mm erhöht werden. Im Durchschnitt resultiere daraus eine Schnittgeschwindigkeitserhöhung von circa 5 %.

Internationales Geschäft erleichtert

Außerdem hat KMT eine global einheitliche SPS-Plattform zur Steuerung seiner Druckübersetzerpumpen etabliert. Das sei besonders für diejenigen KMT-Geschäftspartner vorteilhaft, die international agieren: Mit der Modellreihe SL-VI werden alle Pumpen weltweit mit dem gleichen Steuersystem ausgerüstet. Die neue Steuerung verfügt über 11 Betriebssprachen, einen Softstarter zur Optimierung des Stromverbrauchs sowie einen Netzwerkkabel- und USB-Anschluss neben dem Bildschirm, wie es dazu heißt. Optional biete KMT eine Gleichlaufsteuerung an, die zu einem Netzwerk zusammengeschlossene Pumpen überwacht und die Last gleichmäßig über alle Pumpen verteile.

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