Kühlschmierstoffpumpen

Hochdruckpumpen für Kühlschmierstoffe senken Produktionskosten

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In der modernen Produktion müssen Kosteneinsparungen bei immer weiter reduzierten Losgrößen und hoher Flexibilität erzielt werden. Flexible Fertigungszentren können hier mit minimalen Rüstkosten punkten und werden immer häufiger mit Hochdruckpumpen ausgestattet. Dies alles sind Gründe, warum das Wachstumspotenzial für Hochdruckpumpen überdurchschnittlich ist, während Niederdruckpumpen der Marktentwicklung bei Werkzeugmaschinen folgen oder teilweise sogar verdrängt werden.

Überdurchschnittliches Wachstumspotenzial für Hochdruckpumpen

Nicht nur im Automobilbau setzt sich die Forderung nach Minimierung der TCO (Total Cost of Ownership) bei Werkzeugmaschinen immer mehr durch. Zusätzlich zu den Anschaffungskosten werden die Verfügbarkeit und der Wartungsaufwand bei vergleichbarer Leistung immer wichtiger.

Weil Hochdruckpumpen für Kühlschmierstoff als Komponenten immer bedeutender werden, stellt sich insbesondere die Frage nach der MTBF (Mean Time Between Failures), also nach planbarer Wartung und nach den Instandhaltungskosten. Punkten können die Lieferanten auch mit hohem Wirkungsgrad, um Energiekosten und den Aufwand für Kühlung zu senken. Führende Pumpentechnik macht sich weiterhin in der Reduzierung des Aufwandes für die Filtrierung und weiterer Systemkomponenten bemerkbar.

Nicht zuletzt sind ein guter Service und eine optimale technische Beratung unabdingbar. Die starke Globalisierung des Werkzeugmaschinenmarktes fordert dabei weltweite Verfügbarkeit und ein entsprechendes Servicenetz.

Schraubspindelpumpen für Hochdruckzufuhr von Kühlschmierstoffen am besten

Aufgrund ihrer besonderen Kinematik sind Schraubenspindelpumpen für die Hochdruckzufuhr von Kühlschmierstoffen besonders geeignet. Sie besitzen eine große Toleranz gegenüber Partikeln, einen hohen Wirkungsgrad und sind insbesondere sehr pulsationsarm und leise. Bei hochwertigen Schleifprozessen werden die Pumpen auch bei niedrigeren Drücken bis 20 bar eingesetzt.

Die Pulsation von Kreiselpumpen kann optisch sichtbare Streifenformationen durch ungleichmäßige Kühlung des Prozesses erzeugen. Schraubenpumpen dagegen liefern einwandfreie Oberflächen.

Bild 1: Die Schraubenspindelpumpe Emtec-A von Allweiler ist mit einem hydrostatischen Schubausgleich ausgestattet, bei dem spezielle Ausgleichsbuchsen die Laufspindeln drucklos und schwingungsarm aufnehmen. (Archiv: Vogel Business Media)

Ein Beispiel für die Entwicklung von Schraubenspindelpumpen ist die Emtec-A von Allweiler (Bild 1). Ein Wirksystem mit hoher Druckstufenzahl erlaubt die Förderung von Öl-Wasser-Emulsionen, Schneidölen und Kühlschmierlösungen bis 130 bar bei Fördermengen bis zu 900 l/min. Die Pumpe ist serienmäßig mit einem hydrostatischen Schubausgleich ausgestattet, der die Verschleißkräfte der Spindeln gegeneinander minimiert. Spezielle Ausgleichsbuchsen nehmen die Laufspindeln dabei drucklos und schwingungsarm auf.

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