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Antriebssteuerung

Hochfrequenzumrichter sorgt für minimierte Prozesszyklen

| Autor/ Redakteur: Rudolf Brittling / Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Der Trend in der modernen Produktion geht immer mehr hin zu Hochgeschwindigkeits-Applikationen. Die Steigerung der Taktrate bei der Produktion und die Reduzierung der Fertigungszeit werden immer wichtiger. Ein neuer Hochfrequenzumrichter ist genau für diese Anwendungen entwickelt worden.

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Für Hochgeschwindigkeits-Anwendungen ist dieser Hochfrequenzumrichter ausgelegt worden. Bild: BMR
Für Hochgeschwindigkeits-Anwendungen ist dieser Hochfrequenzumrichter ausgelegt worden. Bild: BMR
( Archiv: Vogel Business Media )

Der Hochfrequenzumrichter SFU-0303 ist für alle Anwendungen mit Höchstfrequenzen beim Bohren, Fräsen (Bild 1 – siehe Bildergalerie) und ganz besonders für Schleifprozesse aller Art geeignet. Hinzu kommt als Spezialfall auch das Abrichten.

Hochfrequenzumrichter sofort einsatzbereit

Für jede dieser Aufgaben lässt sich der Hochfrequenzumrichter einstellen. Er ist in jeder Konfiguration sofort einsatzfähig, und es müssen nachträglich keine zusätzlichen Komponenten dazugekauft werden. Ausführungen für den direkten Einbau im Schaltschrank oder im 19“-Gehäuse (Bild 2 und 3) in 3HE-Ausführung sind standardmäßig verfügbar.

Bildergalerie

Wie alle Frequenzumrichter des Unternehmens BMR hat auch der neue Hochfrequenzumrichter als zentralen Kern einen digitalen Signalprozessor (DSP), der alle Funktionen überwacht, steuert und kontrolliert. Dieser erzeugt über das Verfahren der Pulsweitenmodulation (PWM) mit hoher Auflösung eine sinusförmige Spindelspannung.

Hochfrequenzumrichter ermöglicht Spindelbetrieb ohne Sensor

Eine Vector-Control (oder Raumzeiger-Regelung) ist implementiert. Zusätzlich ermöglicht ein neuartiges, von BMR entwickeltes Verfahren einen ruhigen und stabilen Motorlauf unter allen Lastbedingungen sowie einen sensorlosen Betrieb von Spindeln.

Damit können jetzt auch in Anwendungen für höchste Anforderungen an die Drehzahlstabilität Spindeln ohne Hallsensoren zum Messen der Geschwindigkeit verwendet werden. So werden die Spindeln preiswerter und die Anwendung wird robuster, weil Störungen durch einen potenziellen Ausfall eines Sensors eliminiert werden. Und schließlich wird der Verdrahtungsaufwand niedriger.

Trotz der kompakten Gehäusemaße sind mit dem SFU-0303 hohe Dauerleistungen möglich. Im Industrienetz (20 A) sind Leistungen bis 5 kW möglich, bei hohen Überlastreserven. Ebenso wird sowohl bei höchsten (100 000 min–1) als auch bei niedrigsten Drehzahlen (10 min–1) ein maximales Drehmoment erreicht.

Dynamisches Verhalten wird durch Hochfrequenzumrichter verbessert

Die Ausregelung der Drehzahl auf Lastsprünge erfolgt beim SFU-0303 in einem neuen, effizienten Regelungsverfahren. Der PID-Regler ist so dimensioniert, dass er auf Lastwechsel einerseits sehr sanft und ohne Überschwinger und andererseits dennoch schnell und mit kräftigem Nachschieben reagiert. Beim Bohren, Fräsen und besonders bei Schleifprozessen aller Art werden damit sehr gute Ergebnisse erzielt.

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