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„Ich kenne keinen vergleichbaren Anbieter, der solch kundenspezifische Antriebe und Lösungen entwickelt“, stellt Dr. Andreas Scheidegger, Head of Development bei Liechti Engineering, fest. Der Schweizer Hersteller von Bearbeitungslösungen für Strömungsprofile von Flugzeugtriebwerken sowie Dampf- und Gasturbinen setzt die Peiseler-Teilgeräte bei zwei Plattformen ein. „Wenn es um spezielle Anwendungen geht, ist Peiseler für uns immer eine Alternative zu unseren eigenen Produkten“, erklärt Scheidegger. Denn dort verstehe man sehr schnell, welche technischen Anforderungen und Bedürfnisse zu erfüllen seien, und liefere vor allem eine hohe Präzision und Qualität.
Produktionsprozess auf High-End-Lösungen ausgerichtet
In der Tat gilt Peiseler hinsichtlich der Leistungsfähigkeit seiner Produkte inzwischen als Technologieführer. So können diese mitunter ein 30 bis 40 % höheres Gewicht als die der Konkurrenz verarbeiten, laufen bei vergleichbarer Größe doppelt so schnell und nehmen mit ihrer erreichten Präzision einen Spitzenplatz im internationalen Marktvergleich ein. Um dieses Level zu erreichen, hat das Unternehmen mit Stammsitz in Remscheid, einem weiteren Werk in Morbach, einer USA-Niederlassung in Grand Rapids und Vertretungen in zahlreichen Ländern seinen kompletten Produktionsprozess optimiert. Dies drückt sich beispielsweise auch in der Zertifizierung nach VDA 6.4 aus, mit der Peiseler die Anforderungen hinsichtlich der Prozesssicherheit, Organisation sowie Machbarkeit und Zuverlässigkeit insbesondere für Kunden aus der Automobilindustrie nachgewiesen hat.
„Wir haben unsere gesamte Fertigung komplett darauf und auf die Maximierung der Qualität ausgerichtet“, erläutert Korischem. „Das fängt bei der Personalauswahl an, geht über die Einrichtung der EDV-Landschaft und Auswahl der Maschinen sowie der Lieferanten und Materialien bis hin zur gesamten Optimierung des Produktionsprozesses.“ So beschäftigt Peiseler in der Konstruktion und Fertigungssteuerung überwiegend Mitarbeiter mit Universitätsabschluss und in der Produktion und Montage ausschließlich Facharbeiter. Darüber hinaus sind kontinuierliche Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen selbstverständlich.
Daneben bieten die EDV-Landschaft und das CAM-System eine entscheidende Grundlage für die erreichte Qualität und Präzision. Peiseler arbeitet mit aktueller Software, wie zum Beispiel Solidworks in der Konstruktion, Exapt für die Maschinenplanung und Felios für die Fertigungssteuerung. Darüber hinaus führt das Unternehmen FEM-Berechnungen und -Simulationen durch. Mit der Finite-Elemente-Methode prüft Peiseler den Aufbau der Konstruktionen, um zu gewährleisten, dass die Maschinen auch funktionieren, wenn sich Einzelteile durch extreme Belastungen und Bewegungswärme dehnen und verändern. Außerdem gehört die statistische Auswertung aller Fehler in der Produktion zum Pflichtprogramm, um Rückschlüsse auf Veränderungen, Verbesserungen und die Zuverlässigkeit zu ziehen.
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