Biegemaschinen Hohe Ansprüche an Produktion und Logistik

Redakteur: Annedore Munde

Wer sein Kerngeschäft auf die Profilierung von Dach- und Fassadensystemen ausgerichtet hat, kommt ohne einen modernen Maschinenpark nicht aus. Eine Doppelbiegemaschine sollte sich für die geforderten Anwendungen dabei durch Handhabefreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Präzision auszeichnen. Wenn dann noch ein ausgeklügeltes Logistikkonzept mit der Fertigung verknüpft wird, werden die Alleinstellungsmerkmale für Kunden deutlich.

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Die Feilmeier AG ist ein mittelständischer Familienbetrieb, der sich im Kerngeschäft auf die Herstellung von Trapezblechen spezialisiert hat. An drei Standorten im süddeutschen Raum erwirtschaftet das Unternehmen mit rund 40 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von etwa 20 Mio. Euro. Die Trapezblechprofile werden dabei ausschließlich aus bandbeschichtetem Feinblech der Stahlgüte ST 320 produziert. Insgesamt entstehen bei Feilmeier 13 verschiedene Profile in 10 verschiedenen Farben. Dazu kommen die dazugehörigen Kantteile und das andere Befestigungsmaterial.

Gesamte Herstellkette selbst abgedeckt

„Wir decken die gesamte Herstellkette bis ins letzte Glied ab“, sagt Ludwig Feilmeier, Geschäftsführer und Inhaber des Unternehmens. „Dazu gehört für mich auch, dass wir selbst frachten.“ Hinter dieser Aussage verbirgt sich ein eigener Fuhrpark und die Zusage an den Kunden, innerhalb von 24 Stunden nach Auftragserteilung zu liefern. In Zahlen heißt das: 10 eigene Lkw, zusätzlich 2 Spediteure und 3 Disponenten.

„Der Fahrer fährt außerdem bis an den Garten- oder Firmenzaun und ist bei der Entladung behilflich“, beschreibt Feilmeier den Service. Um dieses Versprechen halten zu können, wurden die drei Standorte wohlbedacht gewählt: Osterhofen, Suhl und Möckmühl. Eine Begrenzung für die 24-Stunden-Lieferzusage gibt es jedoch: die realisierbare Tagesstrecke.

„Eigentlich wäre ich viel lieber gelernter Landwirt geblieben, als jetzt Kaufmann“, sagt Feilmeier. Aber das Zahlenverständnis für sein Unternehmen ist sehr ausgeprägt – nicht nur im Hinblick auf wirtschaftliche Transportstrecken. Auch bei Investitionen schaut er genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und den damit verbundenen Nutzen für den Kunden.

Jorns überzeugt mit seinen Biegemaschinen

So setzt er bei Blechbiegemaschinen seit Jahren beispielsweise auf Anlagen von Jorns. Die erste Schwenkbiegemaschine war eine Jorns mit einer Kantenlänge von 6 m. Als er jetzt neu investieren wollte, spielten Anwenderfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Präzision eine wichtige Rolle. Die Entscheidung fiel deshalb wieder auf eine Jorns, die CNC-gesteuerte Jorns-Doppel-Abkantmaschine Twinmatic mit einer Kantlänge von 6,4 m × 1,25 m.

„Die Jorns-Maschinen können durch beliebiges Platzieren der automatischen Hinteranschläge sowohl für Kurzlängen als auch für Teile mit bis zu 6,40 m eingesetzt werden. Damit können wir jeder Kundenanforderung rationell gerecht werden“, beschreibt Feilmeier die Einsatzbreite.

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