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10.000-Teile-Motor entfesselt Formel-1-Weltmeister-Power

Die Leistung kommt aus dem hochentwickelten V6-Hybrid-Motor mit 1,6-Liter-Hubraum. Diese PS-Monster dürfen nur von der FIA zugelassenen Herstellern gefertigt werden. Derzeit sind Mercedes, Ferrari, Renault und Honda in der Formel 1 aktiv. Ab 2026 werden es sechs Hersteller sein, denn auch Audi und RB Powertrains/Ford haben sich jetzt registrieren lassen. Jedes F1-Team kann nur Motoren von einem dieser Hersteller beziehen und hat dann die Aufgabe, das gesamte Auto um diesen Motor herum zu bauen und zu optimieren.

Die Power Unit des Weltmeister-Wagens von 2021, der Mercedes W12, besteht aus 10.000 Einzelteilen. Im FIA-Reglement ist detailliert festgelegt, welches Teil aus welchem Material hergestellt und wie gefertigt sein muss. Die Power Unit besteht hauptsächlich aus Metallen. Durch die umfangreich verbaute Elektronik kann man sie nicht alle aufzählen. Titan respektive Titanlegierungen werden für viele Motorteile und für die Radaufhängung verwendet, weil sie eine hohe Zähigkeit, Festigkeit und Duktilität aufweisen und korrosionsbeständig sind. Um Gewicht zu sparen, sind weniger stark belastete Teile, wie der Zylinderkopf, aus Aluminium gefertigt. Die Kurbel- und Nockenwellen werden aus einem einzigen Stahlwerkstück hergestellt.

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Wenn die Zahnräder im Getriebe zu glühen beginnen

Nach dem Motor ist das 8-Gang-Getriebe das zweit schwerste Bauteil an einem Formel-1-Boliden. Über 2.000-mal schaltet ein Fahrer während des gut 300 Kilometer langen Rennens von Silverstone. Das geht auf die Zahnräder. Sie bestehen deshalb aus hochfestem Stahl, müssen aber nach jedem Rennen gewechselt werden – im Gegensatz zum Getriebegehäuse, das die ganze Saison durchhält. Letzteres muss möglichst steif sein, denn an ihm hängt die Hinterachse. Es wird deshalb aus Titan und CFK gefertigt. Die Antriebswellen sind aus Stahl. Für Bauteile, die nicht per Additiver Fertigung hergestellt werden, ist übrigens jede Stahllegierung erlaubt. Die schwächer belasteten Getriebeteile werden aus Aluminium, aber auch aus robusten Kunststoffen hergestellt.

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