Polymer- und Metalldruck HP präsentiert Fortschritte beim nachhaltigen 3D-Druck

Quelle: Pressemitteilung von HP 3 min Lesedauer

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Erfahren Sie hier, was HP zur Formnext mit nach Frankfurt am Main gebracht hat, um seine Expertise in Sachen nachhaltiger 3D-Druck zu beweisen. Dabei spielen auch BMW, Decathlon und Evonik mit.

Dieses Bauteil wurde mit der additiven Fertigungsmethode Multi Jet Fusion von HP angefertigt. Diese und vor allem viele Beispiele, wie der 3D-Druck noch nachhaltiger funktioniert, präsentiert das Unternehmen auf der Formnext 2023 in Frankfurt am Main.(Bild:  HP)
Dieses Bauteil wurde mit der additiven Fertigungsmethode Multi Jet Fusion von HP angefertigt. Diese und vor allem viele Beispiele, wie der 3D-Druck noch nachhaltiger funktioniert, präsentiert das Unternehmen auf der Formnext 2023 in Frankfurt am Main.
(Bild: HP)

Das Nachhaltigkeitsengagement von HP baut auf einem 3-Säulen-Ansatz auf, der auf der Formnext förmlich zu sehen ist, wie es heißt. Dazu gehört natürlich auch die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks, aber auch die Förderung der Kreislaufwirtschaft und der Wissensaustausch, damit per additiver Fertigung in Metall und Kunststoff bessere Ergebnisse erreicht werden können. Ein, wie betont wird, bemerkenswertes Beispiel ist die langjährige Zusammenarbeit mit der BMW Group. Die Ziele der Kooperation ist die Förderung von nachhaltigem Design, von druckbaren Materialien, der Produktion und die Automatisierung von Anwendungen mit HP-3D-Drucksystemen. Jens Ertel, Leiter der Additiven Fertigung bei der BMW Group kommentiert dazu: „Wir bewerten jeden Teil unseres Produktionsprozesses und verbessern kontinuierlich unsere Abläufe, um klimaschonender zu fertigen. HP stellt die Umweltverantwortung in den Vordergrund, indem man uns CO2-reduzierte Materialien ohne zusätzliche Kosten anbietet. Das erleichtert die Einführung.“

Der Einsatz des Verfahrens HP Multi Jet Fusion bei der BMW Group habe etwa zu einer schnelleren Entwicklung, kürzeren Vorlaufzeiten und einem flexiblen, günstigen Fertigungsansatz geführt. Um die Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und gleichzeitig die Kosten zu senken, verwendet die BMW Group das HP Jet Fusion 3D Automation Accessory. Es wurde entwickelt, um Leerlaufzeiten zu minimieren, die mit der additiven Fertigung verbundenen Arbeitskosten zu senken und neue Möglichkeiten in der Serienproduktion zu eröffnen, man erklärt.

Die Liste der HP-Nachhaltigkeit mit Partnern geht aber noch weiter ...

HP arbeitet noch mit anderen Partnern zusammen, um nachhaltigere Materialien mit hoher Wiederverwendbarkeit zu entwickeln. Gemeinsam mit Arkema etwa entwickelt man biobasierte Materialien, die aus erneuerbarem Rizinusöl hergestellt werden und dabei auch Biomethan verwenden, um die Kohlenstoffbilanz weiter zu verbessern.

Und gemeinsam mit Evonik setzt HP mit der Entwicklung des 3D High Reusability PA12 (Polyamid 12) noch stärker auf Nachhaltigkeit. Denn das Material, das unter Einsatz von erneuerbaren Energien hergestellt werde, könne so dazu beitragen, den CO2-Fußabdruck des üblicherweise verwendeten PA-12-Materials um 49 Prozent zu reduzieren, ohne dessen Eigenschaften zu beeinträchtigen.

Auch HP-Kunden wie Decathlon arbeiten kontinuierlich daran, neue Möglichkeiten zu finden, um ihre Nachhaltigkeit in der Praxis zu verbessern. Dazu gehört auch die Teilnahme am Arkema-Take-Back-Programm. Julien Guillen, Leiter der additiven Fertigung bei Decathlon, erklärt: „Die additive Fertigung, insbesondere das Verfahren Multi Jet Fusion, verlängert den Lebenszyklus unserer Sportprodukte, verbessert also ihre Haltbarkeit. Und das Ganze schont auch noch die Umwelt.“

Um das alles zu unterstützen, führt HP auch ein neues Tool für den Carbon Footprint Calculator ein. Es erlaube den Kunden, den CO2-Fußabdruck von spezifischen gedruckten Teilen zu berechnen. Das Tool erleichtert es der Industrie damit, fundiertere Entscheidungen über die Umweltauswirkungen ihrer additiven Fertigungsverfahren zu treffen, wie der Formnext-Aussteller erklärt.

Darüber hinaus schloss HP eine neue Partnerschaft mit Materialise, um den 3D-Druck in puncto Stückzahlen voranzutreiben und die Verfahren Multi Jet Fusion und Metal Jet in die Materialise-CO-AM-Softwareplattform zu integrieren. Mithilfe dieser Integration ließen sich 3D-Druckaufträge besser verwalten, Maschinen in Echtzeit überwachen und die Datenaufbereitung kontrollieren. Hersteller sind damit in der Lage Arbeitsabläufe zu erstellen, die die Rückverfolgbarkeit, die Qualitätskontrolle und die Maschinenauslastung optimieren, wie es dazu heißt. Auf der nächsten Seite gibt es Infos über die HP-Materialinnovationen für den 3D-Druck.

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